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Zehn Jahre nach dem Pokalsieg des FC Springe

SPRINGE. Es war Donnerstag, der 24. Mai 2007, als um 21.25 Uhr auf dem Sportplatz in Landesbergen die Sektkorken knallten. Gerade hatte der FC Springe das Endspiel um den Bezirkspokal mit einem 6:1 (3:1)- Sieg gegen den gastgebenden LSV gewonnen.

Riesenjubel: So freuten sich Spieler und Fans vor zehn Jahren über den Bezirkspokal-Erfolg des FC Springe. FOTO: NDZ-ARCHIV

Autor:

DIETER GÖMANN

Auf den Tag genau zehn Jahre später trafen sich jetzt Trainer, Mannschaft und der damalige Vorstand zu einer Wiedersehensfeier und frönten der Ereignisse vor einem Jahrzehnt.

Der heute noch amtierenden FC-Vorsitzende Hans-Joachim Meyer, damals gerade ein Jahr zuvor in das Amt gewählt, brachte es bei der Begrüßung auf den Punkt: „Der Gewinn des Bezirkspokals ist einer der größten Erfolge in der Vereinsgeschichte des FC Springe.“

Der Vorstand hatte deshalb zum Jubiläum geladen – und mit Ausnahme von sechs Spielern war der gesamte damalige Kader erschienen: Rik Balk, Oliver Geide, Mark Helbig, Marijan Horvatic, Sören Koss, Michael Löhn, Frank Lübbering, Stefan Meyer, Sven-Erik Nold, Milan Rukavina, Francesko Rukavina, Christoph Sander, Stefan Schwemin, Martin Sperling und Michael Wehmann. Die damalige Vorstandsetage war neben Hans-Joachim Meyer durch Manfred Haller, Burkhard Schaper und Manfred Wißmach vertreten.

Für Trainer Milan Rukavina war der Sieg das I-Tüpfelchen auf seine Tätigkeit beim FC Springe. Er war im November 2001 als Spielertrainer gekommen und wurde nach fünfeinhalb Jahren zum Trainer bestellt. „Ich war damals überrascht, diese Chance zu bekommen. Daraus wurde dann Leidenschaft“, sagt Rukavina. 2006 war er mit der Mannschaft in die Bezirksliga aufgestiegen und krönte seine Zeit beim Abschied mit dem Bezirkspokalsieg.

Später war er noch einmal beim FC Eldagsen Trainer und verabschiedete sich 2015. Und was macht Rukavina heute? „Ich genieße die Freizeit ohne Fußball. Nach der Arbeit folgt Entspannung.“

Und ein neuer Trainerjob? „Ich lasse alles auf mich zukommen. Es kribbelt durchaus ein wenig. Mal sehen, was passiert.“

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