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Nach der Leistung gegen Minden sieht HF-Manager Dennis Melching einen Sieg im Bereich des Möglichen

Zählbares aus Aue entführen

Springe. Mit einer großen kämpferischen Leistung hatten die Handballfreunde Springe bei ihrem Heimspiel in der Hamelner Rattenfängerhalle nahezu 1200 Zuschauer begeistert und den Liga-Primus GWD Minden an den Rand seiner ersten Saisonniederlage geführt. Es fehlte nur ein Minimum, dass der Zweitliga-Aufsteiger statt der 30:32-Niederlage ein umgekehrtes Ergebnis erzielt hätte.

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Autor:

Dieter Gömann

48 Stunden zuvor waren es gleichfalls zwei Tore beim Auftritt in Essen, die den Unterschied gegen das Team von Trainer Sven Lakenmacher ausgemacht hatten, um mit leeren Händen aus dem Ruhrgebiet nach Springe zurückzukehren.

Heute nun soll im dritten Anlauf der Knoten platzen und ein Sieg beim Erzgebirgischen Handballverein (EHV) Aue errungen werden. 403 Kilometer liegen zwischen Springe und dem heutigen Gegner nahe der tschechischen Grenze, wo der EHV Aue in der Erzgebirgshalle in Lößnitz, dem Spielort des derzeitigen Tabellenvierten, seine Heimspiele bestreitet.

Gerade der Auftritt gegen Minden strahlt bei den Verantwortlichen der HF Springe große Zuversicht aus. „Wenn wir an die gute Leistung aus dem Minden-Spiel anknüpfen können, sollte auch in Aue ein Sieg im Bereich des Möglichen liegen“, schaut HF-Manager optimistisch der heutigen Begegnung entgegen.

Da spielt es auch nur eine untergeordnete Rolle, dass der EHV Aue seine bisherigen sechs Heimspiele für sich entscheiden konnte. Am vergangenen Mittwoch musste das Team um den isländischen Trainer Rúnar Sigtryggsson im Achtelfinale des DHB-Pokals zu Hause eine 22:28-Niederlage gegen GWD Minden hinnehmen.

Vieles wird heute Nachmittag möglich sein und die HF Springe wollen mit aller Macht das erste Team sein, das in dieser Saison in der Erzgebirgshalle in Lößnitz punktet. Die Zuversicht wird gestärkt durch die Mitwirkung des bosnisch-herzegowinischen Nationalspielers Faruk Halilbegovic. Er feierte mit seinen 14 Toren in den beiden Begegnungen gegen Essen und Minden einen starken Einstand. „Wir sind ein starkes Team und werden Zählbares aus Aue mitnehmen“, so Halilbegovic.

Fehlen wird allerdings bei diesem Vorhaben Rückraumspieler Maximilian Schüttemeyer (Bänderriss).

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