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Julian Dettmer, FC-Mannschaftsführer über sein Team, die Erfolge sowie Veränderungen und Ziele

„Wir mussten uns erst finden und einspielen“

Fußball. Von Erfolg zu Erfolg eilt das Bezirksligateam des FC Springe und konnte sich somit auf den fünften Tabellenplatz in der Liga vorarbeiten. Die Mannschaft von Trainer Franz Genschick zeigt inzwischen eine konstante Form. Hierüber und einiges mehr sprach NDZ-Mitarbeiter Dieter Gömann mit dem Mannschaftsführer Julian Dettmer.

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Herr Dettmer, Sie feierten einen 9:2-Erfolg über Union Stadthagen. Ein gutes Gefühl?

Ja, alles war positiv. Im Endeffekt war es ein schöner Sieg. Es hat alles gepasst. Vor allem die Effektivität stimmte.

Können Sie sich an einen so hohen Sieg mit ihrem Team erinnern?

Im Punktspiel nicht. Seitdem ich in Springe spiele, kann ich mich nicht an so ein Ergebnis erinnern.

Seit dem 1:2 beim FC Eldagsen haben Sie in 7 Spielen nicht mehr verloren. Was sind die Gründe für diese Serie?

Bis zum Eldagsenspiel lief in der Mannschaft so einiges durcheinander. Danach waren alle Schlüsselpositionen immer besetzt und wir haben die vereinzelten Ausfälle gut kompensiert.

Die Torfabrik hat in Ihrem Team den Betrieb wieder aufgenommen – 18:3 in drei Partien…

Ja, im Moment finden die Stürmer den Abschluss, was am Anfang der Saison ein wenig problematisch war. Da gab es noch viel Sand im Getriebe.

Ihre Mannschaft hat die Spielfreude wiederentdeckt. Was läuft anders als zu Saisonbeginn?

Das Kurzpassspiel haben wir deutlich weiter entwickelt. Wir versuchen, unser Spiel dem Gegner aufzudrängen, damit dieser Fehler macht. Dadurch wollen wir dann schnellstmöglich zum erfolgreichen Torabschluss kommen.

Mit Verletzungen sind Sie in dieser Saison arg gebeutelt. Wie ist es derzeit um Ihre Gesundheit bestellt?

Zum Saisonanfang hatte ich meine Nase gebrochen. Wieder fit, fiel ich wegen eines Innenbandrisses aus. Jetzt geht es wieder langsam bergauf, aber vollkommen fit bin ich noch nicht. Für mich persönlich ist in der Leistung noch Luft nach oben.

Trauern Sie den sechs Unentschieden ein wenig hinterher?

Definitiv schon. Das waren alles Spiele, wo wir merkten, dass der Gegner nicht stärker war als wir. Leider trafen wir nicht das Tor. Mit der jetzigen Quote hätten wir alle Spiele gewonnen.

Musste die Mannschaft das neue System des Trainers erst verinnerlichen?

Wir mussten uns erst alle finden und einspielen. Vor allem durch die auswärts tätigen und unter der Woche fehlenden Dennis Offermann, Daniel Müller und Antonios Agaoglou mussten wir uns unter Wettkampfbedingungen einspielen.

Am nächsten Sonntag steht das Auswärtsspiel beim Spitzenreiter SV 06 Holzminden an. Was trauen Sie sich mit Ihrem Team zu?

Wir haben eine Menge gutzumachen. Uns allen liegt noch die 0:6-Klatsche schwer im Magen. Wir fahren mit einer ganz anderen Mannschaft nach Holzminden. Wir sind jetzt so gefestigt und wollen Zählbares mit nach Springe nehmen.

Und auf welchem Tabellenplatz wollen Sie mit dem FC Springe überwintern?

Wir wollen die restlichen Spiele alle gewinnen. Dadurch können wir bis zu zwei Plätze gutmachen.

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