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Nach zwei Spielen ohne Tor soll in Exten wieder mal ein Sieg her für den FC Springe

Wienecke will mehr Leben im Team sehen

Fußball (jab). „Wir werden unsere Dämpfer noch kriegen“, sagte Markus Wienecke, Trainer von Bezirksligist FC Springe, vor knapp vier Wochen nach dem 5:2-Erfolg in Leveste – es war seinerzeit der fünfte Sieg im sechsten Saisonspiel. Wienecke behielt recht. Es folgte noch ein glanzloser 1:0-Erfolg gegen Hagen, danach ein torloses Remis in Obernkirchen und zuletzt ein 0:2 gegen Barsinghausen. Am Sonntag (15 Uhr) treten die Springer bei Eintracht Exten an und wollen dort „die drei Punkte, die wir gegen Barsinghausen verloren haben, zurückzuholen, damit wir in der Woche darauf zu Hause gegen SG Hameln 74 ein Spitzenspiel haben“, sagt Wienecke.

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Die letzten Ergebnisse zeigen es: Im Sturm liegt derzeit das Problem der Springer. Die erfolgreichsten Torschützen sind bislang Mittelfeldmann Dennis Klippstein (4) und Abwehrchef André Buchholz (3). Marco Elias ist verletzt, Dennis Offermann und Philipp Strohecker außer Form. Wobei Strohecker am Dienstag sehr stark trainiert habe, so Wienecke, und in Exten wohl als Solo-Spitze auflaufen wird.

Auf der Suche ist der Coach auch noch nach der Ideallösung für die Position des linken Außenverteidigers. Toni Agaoglou und Mischa Flaspöhler zeigten bislang gute Ansätze, „richtig durchgesetzt hat sich aber noch keiner“, so Wienecke. In Exten wird Ruven Klimke den Part übernehmen, auch weil Agaoglou (privat verhindert) und Flaspöhler (verletzt) fehlen. Auch Elias, Timo Bergold und Simon Wolfgram sind nicht dabei. Faiz Hamo, Paul Nieber und Björn Vollmer rücken dafür in die Startelf.

Die Stimmung in der Mannschaft und beim Training sei gut, sagt der Coach. Auf dem Platz sei davon aber zu wenig zu sehen: „Wir reden zu wenig miteinander, die Spieler bauen sich gegenseitig nicht auf“, moniert er, „auf dem Platz sind wir tot.“

Exten hat durch die Abgänge von Andreas Kramer und den Appel-Brüdern an Qualität verloren und steht derzeit auf dem Relegationsplatz. „Unterschätzen darf man sie aber nicht“, sagt Wienecke. „Sie haben zwar einen sehr engen Kader, sind aber sehr kampfstark.“

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