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TuSpo Bad Münder schlägt Emmerthal III und gibt Rote Laterne ab

Wichtiger Sieg für den Kopf

Handball (jab). Sie können doch noch gewinnen. Nach sechs Niederlagen in Folge hat WSL-Ligist TuSpo Bad Münder im Kellerduell gegen die TSG Emmerthal mit 25:22 (15:9) den ersten Saisonsieg gefeiert – zwei Punkte gab es zuvor nur am Grünen Tisch gegen Groß Berkel – und die Rote Laterne an die Emmerthaler abgegeben.

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Dabei begann der Tag alles andere als nach Plan für die Münderaner. Kapitän Jan Voges sagte zwei Stunden vor Spielbeginn wegen eines Magen-Darm-Virus ab. Dann erschienen die Schiedsrichter nicht, sodass TuSpo-Trainer Charly Janzen – mit dem Segen der Emmerthaler – die Partie pfiff. Weil auch der zweite TuSpo-Coach Wolfgang Kanngießer dienstlich verhindert war, übernahm Klaus Krückeberg die mündersche Bank.

Das alles tat der Leistung der Gastgeber, die kompakt in der Abwehr standen und vorne ihre Chancen konsequent nutzten, keinen Abbruch. Über 9:6 (15.) und 13:9 (23.) setzten sie sich zur Pause auf 15:9 ab. Nach Wiederanpfiff erhöhten sie gar auf 18:10. Björn Priesett glänzte dabei als Spielmacher, auch der wieder genesene Torwart Holger Merkel war bestens aufgelegt und parierte unter anderem vier Siebenmeter.

Doch es kam der Einbruch. Zehn Minuten vor dem Ende führte Bad Münder nur noch 20:18. „Aber die Jungs haben Moral gezeigt“, so Janzen, der sah, wie seine Mannschaft den knappen Vorsprung über die Zeit brachte. „Das war ein wichtiger Sieg auch für den Kopf.“ Dafür gibt es eine Belohnung. „Am Dienstag machen wir einen Mannschaftsabend mit Schwimmbad und Sauna“, so Janzen.

TuSpo: Merkel, K. Krückeberg – Priesett (10), D. Krückeberg (5), Meier (4), J. Kanngießer (2), Strohmaier (2), Balewski (2), Rathing, Grebe, Albert.

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