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Sturmflaute beim Bezirksligisten

Wer soll nur die Tore für den FC Eldagsen machen?

Fußball (jab). Eines hat der FC Eldagsen der Konkurrenz in der Bezirksliga 4 voraus. Als einziges Team haben die Schwarz-Gelben in diesem Jahr schon zwei Punktspiele absolviert. Was den Eldagsenern bislang noch fehlt ist ein Tor. 0:0 trennten sie sich von Springe, in Pyrmont unterlagen sie 0:1. Ob ausgerechnet morgen (15 Uhr) der Knoten platzt? Zu Gast ist Spitzenreiter HSC BW Tündern, der mit 14 Gegentreffern in 16 Spielen die beste Abwehr der Liga stellt.

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Schon im Hinspiel war Tünderns Defensive vom FCE nicht zu bezwingen. Trotz allem gibt sich Eldagsens Trainer Karsten Bürst mit einem Punkt nicht zufrieden. „Wir wollen unsere Heimstärke umsetzen, schließlich haben wir zu Hause erst ein Spiel verloren“, sagt er. Und: „Wir müssen auch mal eine Mannschaft schlagen, die oben steht.“

Bürst kündigt Umstellungen an. So wird er Sebastian Westenfeld aus der Spitze auf seine angestammte Position auf der rechten Außenbahn zurückziehen. „Vorn läuft es bei ihm nicht“, sagt Bürst. Dominik Schröder wird wieder eine Chance von Beginn an kriegen, „er ist sehr robust geworden“, sagt Bürst, der Schröder auch bei den Gestorfer A-Junioren trainiert, wo er als Gastspieler aufläuft. „Das hat auch Priorität für ihn, wenn es wieder losgeht“, so der Coach.

Wer neben Schröder stürmt, ist noch offen. Marius Westenfeld fällt weiterhin aus. Till Engelhardt wäre eine Option, „vielleicht werfe ich auch Tim Lösch ins kalte Wasser“, so Bürst. Lösch kann aus beruflichen Gründen kaum trainieren, und kam zuletzt nur zu Kurzeinsätzen.

Bürst hat Tündern am vergangenen Wochenende beim 1:0-Sieg gegen Ronnenberg beobachtet. „Da fehlten einige“, sagt er. Beeindruckt war er trotzdem: Von Rico Stapel etwa, der Tim Piontek überzeugend als Spielmacher vertrat, und Sturmspitze Robin Tegtmeyer. „Sie stehen hinten gut und schalten schnell um. Wir müssen sie in der Vorwärtsbewegung einschränken“, sagt Bürst, „wenn sie erstmal ins Laufen kommen, wird‘s schwer.“

Die Räume eng machen, heißt also das Erfolgsrezept, „aber wir stellen uns nicht hinten rein.“ Ein Problem bleibt. Bürst: „Wir müssen vorne was auf die Reihe kriegen.“

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