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...sind sie gut vorbereitet / Auf die richtige Balltemperatur kommt es an

Wenn Minigolfer in ihre Unterhose greifen...

Hin und wieder kommt es vor, dass sich Minigolf-Spieler in die Unterhose greifen. Das hat nichts mit schlechtem Benehmen zu tun, sondern mit guter Vorbereitung. Denn Minigolfer überlassen nichts dem Zufall – und wärmen ihre Bälle auch schon mal an den „heißesten“ Stellen ihres Körpers an.


„Der Ball muss eine bestimmte Temperatur haben“, erklärt Nationaltrainer Thomas Schäpe, der beim Senioren-Cup in Bad Münder das Team aus Nordrhein-Westfalen betreut. Ist ein Ball zu kalt, kann er „unterlaufen“, also früher stoppen als geplant. Je wärmer die kleine Kugel ist, desto länger läuft sie.

Mehr als 400 Bälle, so Schäpe, hätte jeder Minigolf-Könner, etwa 50 haben die Spieler beim Wettkampf dabei: große, kleine, leichte, schwere, glatte, raue, harte, weiche – eben für jede Bahn und jedes Wetter den richtigen. Um den passenden Ball zu finden, lassen sie ihn springen. „Man hört und sieht an der Sprunghöhe, ob es der richtige ist“, sagt Schäpe.

Je kälter es ist, desto mehr Bälle hat er in seinen Hosentaschen. Aber nicht nur in einer Hose, er trägt mehrere übereinander, um die Bälle auf verschiedene Temperaturen zu kriegen – und wenn es besonders schnell gehen muss, dann kommt ein Ball auch schon mal in die Unterhose.

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