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Wehmann übernimmt VfB Eimbeckhausen sofort

EIMBECKHAUSEN. Eigentlich wollte Michael Wehmann erst zur kommenden Saison wieder auf der Trainerbank des VfB Eimbeckhausen sitzen. Doch weil Co-Trainer Sven Umlauf am vorigen Wochenende von seinem Posten zurücktrat, übernimmt Wehmann schon jetzt. Seit Dienstag ist er wieder Chefcoach des Fußball-Kreisligisten.

Michael Wehmann ist wieder Trainer des VfB Eimbeckhausen. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Der bisherige Spielertrainer Hakan Atangüc hätte es aus beruflichen Gründen nicht mehr geschafft, sich alleine um das Training zu kümmern: „Er ist an den Vorstand herangetreten, ob wir mit Michael sprechen können“, sagt der VfB-Vorsitzende Peter Dahlschen. Wehmann, der zu Beginn dieser Saison als Spieler zum VfB zurückgekehrt war, sagte sofort zu. „Wir sind froh darüber“, so Dahlschen, „er ist mit vollem Herzen dabei.“ Atangüc bleibt als Spieler an Bord und soll auch in Zukunft eine Rolle beim VfB spielen – auf dem Platz aber auch im Hintergrund.

Vor zwei Monaten hatten die Eimbeckhäuser verkündet, dass Wehmann und Dominik Trotz (noch FC Eldagsen) als spielender Co-Trainer in der kommenden Saison das Trainergespann bilden werden. Seitdem sind die beiden mit vollem Eifer dabei, den Kader für die kommende Saison zusammenzustellen – mit beachtlichem Erfolg.

Sechs Zugänge stehen bislang fest: Mit Torwart Daniel Hake von Preußen Hameln und Tim Dreyer von WTW Wallensen kommen zwei Routiniers, die „absolute Leader sind und unsere jungen Spieler auf dem Feld an die Hand nehmen können“, sagt Wehmann. Zu den jungen Spielern zählen künftig auch Moritz Ketelhake und Nils Böckmann, die zurzeit noch bei den Bezirksliga-A-Junioren des FC Springe am Ball sind. Beide kommen aus Bad Münder und wurden bei der TuSpo einst von Trotz trainiert. Zudem haben bislang auch Luca Mathäis von Victoria Lauenau – ebenfalls ein Münderaner – und Ibo Cindo von der SG Flegessen zugesagt.

Daniel Hake ist einer von bislang sechs Zugängen des VfB. Foto: Bertram
  • Daniel Hake ist einer von bislang sechs Zugängen des VfB. Foto: Bertram

Dabei soll es nicht bleiben. „Es ist ja kein Geheimnis, dass Cezar Paraschiv ganz oben auf meiner Liste steht“, sagt Wehmann. Paraschiv spielte schon in der Saison 14/15 für den VfB – auch damals war Wehmann der Trainer –, wechselte dann über Pegestorf und Eldagsen zu Preußen Hameln.

Nicht nur der Kader wird beim VfB neu aufgestellt. „Seit bekannt ist, dass Dominik und ich es übernehmen, gibt es alle 14 Tage Treffen mit Mannschaftrat, Förderverein und Vorstand“, sagt Wehmann, „da werden die Aufgaben neu verteilt, etwa das Marketing und die Sponsorensuche.“

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