weather-image
Eimbeckhausen morgen mit Rumpfelf zum Nachholspiel nach Marienau / Nettelrede empfängt Lachem

Wehmann trotz Personalnot zuversichtlich

Fußball (bef/nie). Der erste Nachholspieltag der Kreisliga Hameln-Pyrmont steht an. Der VfB Eimbeckhausen tritt dabei am Donnerstag (19.30 Uhr) bei der SSG Marienau an – und hat mit erheblichen Personalproblemen zu kämpfen.

Im Hinspiel setzte es für Nettelrede mit Trainer Dirk Hollmann in Lachem eine 1:7-Pleite.

Spielertrainer Michael Wehmann muss auf Spieler aus der zweiten Herren zurückgreifen, denn die Liste der Absagen ist lang. Sören Koss und Sven-Erik Nold fehlen aus beruflichen Gründen, Tim Dolle ist noch verletzt. Frank Lübbering und Hakan Atangüc sind ebenso wie Wehmann selbst stark angeschlagen. „Es wird eine absolute Rumpfelf auflaufen, doch wenn die so spielt wie in Rohden, ist mir nicht bange, dass wir auch in Marienau gewinnen“, spricht Wehmann seiner vermeintlich zweiten Elf das Vertrauen aus. Dennoch steht der VfB unter Zugzwang. „Wir haben durch unseren Sieg den Abstand auf Hagen auf sechs Punkte verkürzt, den wollen wir nicht wieder größer werden lassen, zumal wir Sonntag in Bisperode antreten müssen. Von daher muss alles in die Waagschale geworfen werden und drei Punkte müssen her“, fordert Wehmann, der nach wie vor Relegationsplatz 2, den zurzeit Hagen belegt, im Visier hat.

Um den Aufstieg geht es für den TSV Nettelrede nicht – im Gegenteil. Das Schlusslicht braucht jeden Punkt im Kampf gegen den Abstieg. Am Wochenende in Afferde ging die Elf von Trainer Dirk Hollmann beim 0:3 noch leer aus, morgen (19.30 Uhr) gegen den SV Lachem-Haverbeck wollen es die Nettelreder besser machen.

Ganz schlechte Erinnerungen hat der TSV an das Hinspiel. Zum Saisonauftakt in Lachem kam Nettelrede mit 1:7 böse unter die Räder. Allerdings sind die Gäste von der guten Anfangsform weit entfernt und auf Rang neun (24 Punkte) abgerutscht.

Dort wäre Nettelrede auch gerne. Mit lediglich sechs Punkten ziert der TSV das Tabellenende. Trotz intensiver Vorbereitung und jeder Menge Motivation ging am Wochenende der Auftritt in Afferde in die Hose. Gegen Lachem, das am Wochenende 2:3 in Tündern verlor, ist eine enorme Leistungssteigerung erforderlich, um die Punkte in Nettelrede zu behalten. „Wir müssen das Afferde-Spiel abhaken und nach vorne schauen. Gegen Lachem rechne ich mir was aus“, sagt Hollmann, der morgen auf Björn und Dominik Stargardt verzichten muss, optimistisch.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare