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Wechsel von Haußer sorgt für Ärger

EIMBECKHAUSEN/NETTELREDE. Wechsel in der Winterpause bergen immer Zündstoff. Wenn sie zwischen benachbarten Fußball-Vereinen passieren, besonders. So ist der TSV Nettelrede derzeit sauer auf den VfB Eimbeckhausen.

Kevin Haußer
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Der hat nämlich Kevin Haußer die Freigabe für den Wechsel vom VfB zum TSV verweigert.

Das Pikante daran: Die Eimbeckhäuser hatten Haußer schriftlich zugesagt, dass er jederzeit die Freigabe für einen Wechsel erhalten würde. VfB-Fußballchef Peter Dahlschen bestätigt das – hatte dabei aber wohl keinen Winterwechsel im Hinterkopf gehabt. „Dass ein 20-Jähriger seine Kameraden in der Winterpause so im Stich lässt – das geht nicht“, sagt er. Weil das Schreiben keinen offiziellen Vereinsstempel habe, sei es ungültig – das habe der VfB sich vom Niedersächsischen Fußballverband bestätigen lassen. „Das geht nicht gegen Nettelrede, sondern gegen den Spieler“, sagt Dahlschen.

TSV-Trainer Stefan Schwanz ist trotzdem sauer auf die Eimbeckhäuser: „Die verweigern einem Spieler den Wechsel zu uns und im Gegenzug werben sie uns einen ab – das geht gar nicht“, sagt er. Nettelredes Christoph Böckmann hat sich für die Rückrunde dem VfB angeschlossen. Weil er im August sein letzten Spiel gemacht hat, ist er Ende Februar schon für den VfB spielberechtigt. Haußer ist dagegen noch bis Mitte Mai gesperrt. Auch Mirco Imhof wird den Nettelredern in der Rückrunde fehlen – er hat sich beim Hallenturnier in Apelern einen Kreuzbandriss zugezogen.

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