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Was die heimischen Trainer zur Stendel-Entlassung sagen

SPRINGE. Seit Montag ist Daniel Stendel nicht mehr Trainer von Hannover 96. Nach dem schwachen Auftritt beim 0:0 gegen St. Pauli muss er seinen Stuhl für André Breitenreiter räumen, der die „Roten“ zurück in die 1. Liga führen soll. Die richtige Entscheidung? Wir haben bei heimischen Trainern nachgefragt.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

„Das ist eben Profi-Fußball. Es geht um viel Geld, deshalb ist die Entlassung berechtigt“, sagt Jens Henschka, Coach des FC Bennigsen. „Stendel ist ein guter Motivator und er baut junge Spieler ein. Aber das Spiel unter ihm ist ideenlos und taktisch leicht zu durchschauen. 96 hat noch alles in der Hand, aber jetzt muss auch abgeliefert werden.“

Marius Meister, der die A-Junioren des FC Springe trainiert, ist nicht sicher, „ob Breitenreiter der Richtige ist. Er ist ein ähnlicher Typ wie Stendel, der auch über die Motivationsschiene kommt“, sagt er. „Es muss eine ganz neue Struktur und ein spielerisches Konzept her. Deshalb wird es schwierig. Dennoch war es die richtige Entscheidung, sich von Stendel zu trennen.“

Dirk Heyder, Coach der SG Flegessen, wundert sich nur, dass die Hannoveraner so lange gewartet haben. „Für den Kader und die Ansprüche, die sie haben, hängen sie hinten dran“, sagt er. Heyder hätte als Stendel-Nachfolger „eher André Schubert erwartet. Aber Breitenreiter hat mit Horst Heldt ja schon auf Schalke zusammengearbeitet. Das war wohl ausschlaggebend.“

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