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HF-Manager Dennis Melching tritt auf die Euphoriebremse / Springer Oberligist liegt im Soll

„Vorerst schauen wir nur von Spiel zu Spiel“

Handball (gö). Die Handballfreunde Springe grüßen auch nach dem jüngsten 44:28-Auswärtssieg beim TV 87 Stadtoldendorf die Konkurrenz von der Tabellenspitze der Oberliga.


Dieser Erfolg wie auch die Dominanz im vorangegangenen Verfolgerduell gegen TSV Burgdorf II (37:26) haben bei den Handballfans große Erwartungen geschürt. „Man sieht, dass sich viele Springer mit dem Team identifizieren. Wie anders ist es zu verstehen, dass der Fan-Bus nach Stadtoldendorf binnen eines Tages ausgebucht war“, äußert Dennis Melching.

So schön die derzeitige Position ist, so sehr tritt der HF-Manager auf die Euphoriebremse. „Vorerst schauen wir nur von Spiel zu Spiel. Wenn wir die beiden kommenden Heimspiele gegen den TV Dingelbe und die TSG Emmerthal gemeistert haben und danach auch in Großenheidorn und Rosdorf/Grone erfolgreich waren, können wir unsere Blicke weiter schweifen lassen.“

Dennoch verheimlicht Melching nicht, dass er in Gesprächen mit Spielern der Regionalliga und aufwärts steht, die das Team in der nächsten Saison verstärken sollen. „Die wollen aber allesamt mindestens Regionalliga spielen, was letztlich ja auch unser Ziel ist.“

Zufrieden äußert sich Melching auch zum derzeitigen Kader. Alle Spieler hätten sich gut entwickelt. Mike Hairston finde nach seiner Verletzung zu alter Stärke zurück, und auch Soenke Koss verdeutliche seine aufsteigende Form und seine Torgefährlichkeit komme zurück.

Ein dickes Lob zollt der Manager auch seinem Torwartduo Andreas Kinne und Christof König. „Sie haben sich mittlerweile gefangen und geben der Abwehr einen starken Rückhalt.“

Melching stellt fest, „dass momentan relativ viel zueinander passt. Wenn unsere Spieler künftig von Verletzungen verschont bleiben, dürfen wir noch viele gute Taten erwarten.“

Die Mannschaft ist derzeit zu Hause, wo sie zu Saisonbeginn starten wollte. Doch alles kam anders, als es zwei Niederlagen in Folge setzte, und im Umfeld große Skepsis aufkam. „Die Mannschaft antwortete darauf auf dem Spielfeld, nachdem auch Trainer Danilo Loncovic aufgezeigt hatte, wo es für das Team lang gehen muss“, so Melching.

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