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Vom abgeschlagenen Schlusslicht zum Aufstiegskandidaten

HACHMÜHLEN. Der gallische Druide Miraculix lässt grüßen: Denn die Tischtennis-Herren des TSV Hachmühlen scheinen im Herbst des vergangenen Jahres in einen Kessel voller Zaubertrank gefallen zu sein – dabei ist Doping auch im Tischtennis nicht erlaubt…

Autor

Klaus Ritterbusch Reporter

Rückblende: Die vorige Saison in der 2. Bezirksklasse 5 beendete der TSV mit lediglich 5:27 Punkten als abgeschlagenes Schlusslicht. Eigentlich müsste Hachmühlen in diesem Jahr in der Kreisliga aufschlagen. Aufstiegsverzichte und Zurückziehungen anderer Teams sorgten jedoch dafür, dass der TSV weiterhin auf Bezirksebene starten darf. Doch statt gegen den Abstieg spielt das gegenüber der Vorsaison kaum veränderte Team nun um den Aufstieg mit. 21:5 Punkte stehen für Hachmühlen zu Buche – die Relegationsspiele zur 1. Bezirksklasse winken .

Hachmühlens Mannschaftsführer Felix Engelhardt kann den grandiosen Aufschwung seines Teams erklären: „Das hat nichts mit Zauberei zu tun. Zum einen ist die Staffel schwächer geworden, zum anderen haben sich unsere Jugendlichen Philipp Schnorfeil, Lennart Holweg und Nils Mogalle innerhalb eines Jahres enorm verbessert“, sagt er. Auch das Mitwirken der reaktivierten Routiniers Hubert Schnorfeil und Achim Stadie zeige Wirkung: „Die Harmonie zwischen Jung und Alt stimmt.“ Morgen kann der TSV einen weiteren Schritt in Richtung Vizemeisterschaft machen – dann trifft Hachmühlen in eigener Halle auf Verfolger GW Süntel, der auf dem vierten Platz liegt.

In der Parallelstaffel 12 ist der Abstieg des TSV Gestorf kaum noch zu verhindern. Zumal für die etatmäßige Nummer 2, Inga Prelle, die Saison vorzeitig beendet ist. „Sie hat sich im ersten Rückrundenspiel einen Kreuzbandriss zugezogen“, sagt TSV-Kapitän Carsten Bruhn. In die Derbys gegen Bennigsen III morgen und Bennigsen IV am Montag wären die Gestorfer aber auch mit Prelle als krasse Außenseiter gegangen.

Für die Bezirksoberliga-Damen des TSV Hachmühlen steht am Sonnabend ein kniffliges Auswärtsspiel bei der SV Alfeld auf dem Programm. Beide Teams kämpfen um den Klassenerhalt. Mit spielentscheidend wird für die Gäste sein, ob sie gegen die überragende SVA-Frontfrau Nicole Oelkers punkten können. Das Vorrundenduell verloren die Hachmühlenerinnen deutlich mit 3:8 – jetzt wollen sie den Spieß umdrehen.

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