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0:0 im Deisterderby der Bezirksliga 4 bringt weder den FC Springe noch den TSV weiter

Viel Kampf aber keine Tore in Barsinghausen

Fußball (jab). Carlo de Cosmo, Trainer des TSV Barsinghausen, moniert nach den Derbys mit dem FC Springe gerne die Härte der Schwarz-Weißen. Gestern hatte er auch allen Grund dazu. Springes Abbas Jaber sah im Spiel bei TSV nach einer Tätlichkeit die Rote Karte (75.), Ruven Klimke war kurz vor Schluss mit Gelb nach einem rüden Foul an Marcel Nolte, der mit dem Krankenwagen abgeholt wurde, noch gut bedient, wie auch Springes Kapitän Julian Dettmer zugab: „Eigentlich muss er da Rot geben.“

Der letzte Aufreger im Derby: Springes Ruven Klimke (liegend) fä

Tore fielen nicht im Derby. Wirklich weiter bringt das torlose Remis keines der beiden Teams. Springe kletterte zwar auf den zehnten Platz, hat aber weiterhin nur einen Punkt mehr als Barsinghausen, das auf dem Relegationsplatz liegt. Es war immerhin aber der erste Auswärtspunkt für die Springer.

Die Partie war der Tabellensituation der beiden Teams angemessen. Kampf war Trumpf, vor allem bei den Springern. „Spielerisch war es von beiden Seiten schwach“, so FCS-Sprecher Olaf Feuerhake. Die Mehrzahl der Chancen hatten zwar die Gäste, „etwas wirklich Zwingendes war aber nicht dabei“.

Immer, wenn Springe gefährlich wurden, war Sönke Wyrwoll beteiligt. Nach einer halben Stunde traf er zwar den Pfosten, der Schiedsrichter-Assistent hatte aber die Fahne gehoben – abseits. Acht Minuten später zog er aus zehn Metern ab – vorbei. Nach dem Seitenwechsel zielte Wyrwoll einmal zu hoch (60.), den nächsten Versuch entschärfte Barsinghausens Keeper Marvin Wiencek.

Auf der anderen Seite lenkte Hake einen Freistoß zur Ecke (20.). Kurz vor der Pause klärte Martin Sperling, der für den beruflich verhinderten Sascha Buchholz als Manndecker einsprang, in höchster Not im Fünfmeterraum. Viel mehr Torraumszenen hatte das Derby nicht zu bieten, „es war ein verdientes 0:0“, so Feuerhake.

„Wir haben hinten gut gestanden“, so Dettmer, „aber wir haben es nicht geschafft, ein Übergewicht im Mittelfeld zu schaffen. Und als wir es mal geschafft haben, Druck aufzubauen, kam erst die Pause dazwischen und dann die Rote Karte.

FC Springe: Hake – Faour, Geide, Sperling – Nieber (34. Schäfer), Dettmer, Jaber, Klimke, Hamo – Wyrwoll, Offermann. Tore: Fehlanzeige. Rote Karte: Jaber (75./Tätlichkeit).

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