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TV Springe meldet sein Damen-Team ab

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Autor:

von dieter gömann

SPRINGE. 12 Jahre lang prägten sie das Gesicht des Tennisvereins Springe, sie spielten in dieser Zeit ununterbrochen in der Regional- und Nordliga, sie kannten sich auf den Plätzen der Tennisvereine im gesamten norddeutschen Raum aus – gemeint sind die Damen 50, angeführt von Teamchefin Marion Meyer. Für die kommende Hallensaison 2016/2017 wurde die Mannschaft aus der Nordliga gemeldet.

„Wir mussten die Mannschaft abmelden, da wir nicht mehr spielfähig waren. Es tut mir in der Seele weh, denn zwölf Jahre lang waren wir für unseren Verein das Aushängeschild auf dem Damensektor“, äußert Marion Meyer.

Der demographische Wandel ist nicht spurlos an der Mannschaft vorüber gegangen: Ältere Spielerinnen haben sich vom Wettkampfsport zurückgezogen, kleinere und größere auf dem Tennisplatz zugezogene Verletzungen kamen hinzu und manche auswärtige Spielerinnen wollten sich nicht mehr dem sportlichen Stress stellen.

„Und weit und breit haben wir in umliegenden Vereinen keine Spielerin in unseren Jahrgängen für die Mannschaft gewinnen können, wenngleich wir ja im Sommer und im Winter stets in sehr hohen Ligen gespielt haben“, so Meyer.

Da war Angelika Huppertz, die in der Wintersaison stets bei uns spielte, da es in ihrem Verein in Salzgitter keine altersgemäße Mannschaft gab. „Wir haben uns bei AK-Turnieren beschnuppert, und im Nu war ein Wechsel für die Wintersaison zum TV Springe perfekt“, betont die Teamchefin. Zur neuen Saison aber hatte Huppertz abgewunken.

Und mit ihr hatte auch Angelika Wente, die zwar nicht als Stammspielerin zur Verfügung stand, ihre Zelte in Springe abgebaut. Sie hatte sich im Frühjahr dieses Jahres die Achillessehne gerissen. Es stand und steht fest, dass für sie die Winterrunde „gelaufen“ ist und an einen Einsatz nicht zu denken war.

Für die neue Winterrunde verfügte die Mannschaft deer Damen 50 lediglich über ein Trio: Neben Teamchefin Marion Meyer standen noch Ines Marx und Petra Gatz aus Salzgitter, die in der Sommer- und Winterrunde für den TV Springe spielte, zur Verfügung.

„Für die vierte Position boten sich eine Reihe von Spielerinnen an, doch nicht eine oder zwei konnten sich definitiv entscheiden, regelmäßig zur Verfügung zu stehen“, äußerte Meyer. Die hat allerdings die Hoffnung auf eine Rückkehr in der übernächsten Saison noch nicht aufgegeben. Die Frage steht unbeantwortet im Raum: Ist es ein Rückzug für die kommende Saison oder ein Abschied für immer?

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