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Wechsel im Sommer: Baron übernimmt in Gestorf von Mertens / Laue beerbt Freier in Bennigsen

TSV und FCB planen mit neuen Trainern

Fußball (jab). Zwei Teams aus der 1. Kreisklasse Hannover-Land leiten den Umbruch ein. Sowohl der TSV Gestorf als auch der FC Bennigsen wechseln im Sommer den Coach – beide setzen dabei auf Trainer, die schon lange in der Jugendarbeit der Vereine aktiv waren.

Peter Baron löst im Sommer Sven Mertens in Gestorf ab.

In Bennigsen hört Nico Freier nach dreieinhalb Jahren auf. Freier wohnt mittlerweile in Nienhagen bei Celle – fast 60 Kilometer von Bennigsen entfernt – und will sich und seiner Familie die Belastung nicht mehr zumuten. Seinen Posten übernimmt Stefan Laue, derzeit Trainer der D-Junioren. „Er ist seit 20 Jahren bei uns Jugendtrainer – der erfolgreichste, den wir haben“, sagt Abteilungsleiter Harald Remtisch. „Alle unsere Herrenspieler, die aus Bennigsen kommen, haben bei ihm das Fußball spielen gelernt.“ Freier hatte in den vergangenen Jahren viele Spieler von außen, vor allem aus Pattensen, geholt. Remtisch hofft, dass die bleiben, wenn sich die Begeisterung der Bennigser Spieler für Laue überträgt.

In Gestorf übernimmt Peter Baron. Der bisherige Spielertrainer Sven Mertens, der erst zu Saisonbeginn Thorsten Gottschalk abgelöst hatte, bleibt spielender Co-Trainer. „Hätte er als Trainer eingeschlagen wie eine Bombe, hätten wir mit ihm weitergemacht“, sagt TSV-Fußballchef Sebastian Hohloch, „aber mit 40 Toren pro Saison hilft er uns mehr.“

Die Gestorfer kämpfen in dieser Saison erneut gegen den Abstieg. Mertens muss spielen, obwohl er nicht fit ist, und ohne Co-Trainer einen eher kleinen Kader führen. „Damit ist keinem geholfen“, sagt Baron, der bis Saisonende noch Trainer bei der SpVg Hüpede-Oerie bleibt, die in der 3. Kreisklasse um den Titel mitspielt.

Die Entscheidung der Gestorfer für Baron lag nahe. Seit zwei Jahren ist er Jugendleiter des TSV, bis zu seinem Wechsel nach Hüpede im vergangenen Sommer betreute er die erfolgreichen Gestorfer A-Junioren, von denen nun die meisten in der Herren-Bereich aufrücken. Sie seien für Baron der ausschlaggebende Grund gewesen, den Job zu übernehmen: „Das sind meine Jungs.“ Auch der bisherige Kader bleibe zusammen, so Hohloch.

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