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HF-Spielertrainer Sven Lakenmacher über Situation, Aufgaben und Zielvorstellungen in der 3. Liga

„Trotz Niederlage geht der Blick nach vorn“

Handball (gö). „Es war schade, dass wir ausgerechnet im Heimspiel vor einer so großen Kulisse unsere erste Niederlage hinnehmen mussten – und diese obendrein mit nur einem Tor Unterschied“, so Spielertrainer Sven Lakenmacher der HF Springe, die im Spitzenspiel gegen den Zweiten der Liga, HSG Tarp-Wanderup, mit 30:31 gescheitert waren.

Sven Lakenmacher hat die Zukunft fest im Blick.  Foto: jab

Diese Niederlage stelle die Mannschaft vor eine völlig neue Situation, und „dass die Stimmung danach in der Kabine sehr gedrückt war, muss ich nicht besonders betonen.“ Für Lakenmacher geht es in den vier Trainingseinheiten unter der Woche darum, in Gesprächen eine Fehleranalyse vorzunehmen, wobei auch die Videoaufnahmen eine entscheidende Rolle spielen werden.

„Große Veränderungen aber wird es bei unserer Arbeit nicht geben. Ein Tor mehr und wir hätten ein Remis erzielt, und es hätte nichts zu diskutieren gegeben“, stellt der Trainer klar.

Jetzt gehe es darum, gezeigte Fehler abzustellen, die Aggressivität in der Abwehr wiederzufinden und aus der Niederlage Lehren zu ziehen und schauen, was verbessert werden muss, um am kommenden Sonnabend beim Bad Doberaner SV erfolgreich aufzuspielen.

„Es war erst das achte Spiel, und 20 weitere stehen noch an. Die Saison ist noch lang, und da passiert noch eine Menge.“ Dennoch schaut der Spielertrainer weitblickend mit seinem Team voraus. „Wenn wir oben mitspielen wollen, und das ist unser Anspruch auch weiterhin, dürfen wir uns nicht viele Ausrutscher erlauben. Unser jüngster Gegner ist ein Team, das über einen guten Kader verfügt und oben mitmischen wird“, äußert sich Lakenmacher über den neuen Spitzenreiter der 3. Liga. „Trotz der Niederlage geht der Blick nach vorn.“

Und er stellt noch einmal klar, dass die gesamte Mannschaft nicht die gewohnte Leistung vollbracht habe wie in den vorangegangenen Begegnungen. Da nimmt der Spielercoach mit Daniel Deutsch und Fabian Hinz zwei Spieler in Schutz, die nicht so wie gewohnt aufspielten. „Daniel scheut sich nicht davor, in bestimmten Situationen Verantwortung zu übernehmen, wenngleich manchmal ein Abspiel vielleicht klüger wäre. Und Fabian darf man mit seinen 21 Jahren auch einmal ein Auftreten zugestehen, das nicht seinem gewohnten Leistungsniveau entspricht“, so Lakenmacher.

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