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Nationalmannschaft bereitet sich bei Bison Calenberg auf das große Turnier vor

Trainingslager für die EM in Springe

Rollhockey (jemi). Sven Steup lässt den Blick über den Deister schweifen und stellt sich schon ganz genau die sportlichen Einheiten seiner Athleten vor. Steup ist Bundestrainer der Rollhockey-Nationalmannschaft und von der Anlage des SC Bison Calenberg in Springe angetan. Aus diesem Grund hat er sich nun auch entschieden, das Trainingslager zur Europameisterschaft in der Deisterstadt zu absolvieren.

„Nicht schlecht.“ Bundestrainer Sven Steup (l.) ist

Mitte Juli kommt der Bundestrainer mit seiner Mannschaft. „Besonders wichtig war mir, dass uns eine eigene Rollbahn zur Verfügung steht“, erklärt Steup. Das Problem sei häufig, dass die Hallen städtisch sind und dann nur zu bestimmten Zeiten genutzt werden können. In Springe kann die Mannschaft nun absolut frei schalten und walten. Nutzen will der Bundestrainer auch die Bogenschießanlage. Konzentrationsvermögen sei schließlich auch im Rollhockey-Sport wichtig. Außerdem könnte man die Anlage sehr gut für eine Art Sommerbiathlon nutzen, überlegt Steup. Nicht ganz so spaßig könnten die Trainingseinheiten mit dem Fahrrad über den Deister werden. Gelungen findet das Bundeskader-Team auch, dass sich die Wohnhäusern direkt auf dem Gelände befinden.

16 Spieler wird Steup voraussichtlich mit nach Springe bringen. Erst nach dem Trainingslager wird er sich endgültig für den EM-Kader entscheiden. Für die Spieler heißt es also, sich in Springe beim SC Bison Calenberg richtig reinzuhängen. Das gesteckte Ziel in Wuppertal bei der EM ist eine Medaille. „Wenn wir im eigenen Land an den Start gehen, wollen wir auch mindestens das Halbfinale erreichen“, sagt Bundestrainer Steup, der sich auf die Woche in Springe freut.

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