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1:4-Heimniederlage gegen TV Jahn Leveste stellt Spielverlauf auf den Kopf / Enttäuschung sitzt tief

Starke Springer Leistung wird nicht belohnt

Fußball (gö). Nach 3:1 Punkten aus den beiden vergangenen Spielen wollte der FC Springe im Heimspiel gegen den TV Jahn Leveste nachlegen. Statt des insgeheim erhofften Heimsieges stand die Mannschaft von Trainer Franz Genschick nach 90 Minuten mit leeren Händen und Tränen in den Augen da. Die 1:4 (1:1)-Niederlage zeigt vom Ergebnis her klar die Unterschiede auf, doch was die Schwarz-weißen auf dem Rasen boten, stellt den Spielausgang völlig auf den Kopf.

Sascha Buchholz zählte mit zu den Aktivposten im Springer Angrif

„Wir sind sprachlos, und alle sind sehr traurig. Das ist Fußball brutal, wie er schlimmer nicht sein kann“, so Genschick, der die Welt nicht mehr verstand. Da spielten und agierten seine Mannen und hatten 80 Minuten lang Spiel und Gegner dominiert, doch am Ende hieß es 1:4 gegen das Springer Team.

In der Tat, die Gastgeber zeigten sich spielerisch erheblich verbessert, ließen den Ball laufen, gefielen mit schönen Spielzügen und drängten die Gäste klar in die Defensive.

Dann sorgte Leveste aus heiterem Himmel mit dem ersten Angriff für Fußball paradox:, als Altinova (15.) nach einer Hereingabe unbedrängt zur Führung der Gäste traf.

Springe ließ sich nicht beirren, kombinierte zielstrebig und zeigte sich in den Zweikämpfen mit den Gästen voll auf der Höhe. Über die rechte Seite waren es Paul Nieber und vor allem Ruven Klimke, die die Akzente im Angriffsspiel setzen konnten. Da verpassten in der Mitte Sascha Buchholz und Sascha Wyrwoll nur knapp die Möglichkeit zum Ausgleich. Und wenn die Springer zum Abschluss kamen, stand auf der Gegenseite ein Lars Wesche im Gehäuse, der die besten Aktionen zu Nichte machte.

So dauerte es bis zur 30. Minute, ehe nach einer Flanke von Martin Sperling schließlich Dennis Kippstein den Ausgleich erzielen konnte. In der Folge des Spiels waren die Gastgeber das spielbestimmende Team und setzten die Gäste mächtig unter Druck. Der erlösende zweite Treffer wollte aber einfach nicht gelingen, und so gingen beide Team nach 45 Minuten mit einem 1:1-Unentschieden in die Kabine.

Nach dem Wechsel wollte Springe dort fortsetzen, wo die Mannschaft zur Pause aufgehört hatte. Das gelang nur sieben Minuten. Ein urplötzlicher Kollektivschlaf in der Abwehr blieb nicht ohne Folgen. Über die Außenposition ließen die Gäste gleich drei Gegenspieler aussteigen, die Flanke kam von der Torauslinie in der Mitte zu dem freistehenden Meister, der zum 2:1 für die Gäste vollendete.

Die Springer gaben nicht auf, erspielten sich zahlreiche Chancen, doch konnten sie das Leder nicht im Gästetor unterbringen. Auf der Gegenseite traf Hamo bei einer Flanke der Gäste über den Ball, und die dritte Chance bescherte Leveste den dritten Treffer erneut durch Altinova (79.). Das war die Entscheidung. Das 4:1 durch einen Distanzschuss von Bayraktar (81.) besiegelte das Schicksal.

FC Springe: Hake – , Nieber (61. Schäfer), Faour, Buchholz, Klippstein, Klimke, Hamo (75. Helbig), Sperling, Wyrwoll, Geide, Warnsmann (61. Ramser).

Tore: 0:1 Altinova (15.), 1:1 Klippstein (30.), 1:2 Meister (52.), 1:3 Altinova (79.) 1:4 Bayraktar (81.).

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