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Springes erster Winterzugang ist fix

SPRINGE. Fünf Spiele sind für den FC Springe in diesem Jahr in der Fußball-Bezirksliga noch angesetzt. Gut möglich aber, dass sie am Sonntag (14 Uhr) beim TSV Barsinghausen zum letzten Mal vor der Winterpause um Punkte spielen. Der erste Zugang für die Rückrunde ist unterdessen fix.

Marius Meister, hier bei der Stadtmeisterschaft 2014 gegen Gestorfs Tim Müller, kehrt zur Rückrunde als Spieler von Wilkenburg nach Springe zurück. Foto: Archiv
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Marius Meister, Trainer der Springer A-Junioren, kehrt nach zweieinhalb Jahren beim SV Wilkenburg zur Rückrunde auch als Spieler zurück. Bei den Hallenturnieren will er schon wieder für Springe am Ball sein. „Der FCS liegt mir so am Herzen, dass ich helfen will, mit aller Macht den Abstieg zu verhindern“, sagt Meister. Zudem könne er sich so ein eigenes Bild machen, wie seine bisherigen Spieler aus der A-Jugend sich im Herrenbereich machen.

Diaz-Garcia freut sich über den Zugang: „Marius ist als Spieler gereift und wir haben die gleiche Philosophie. Ich könnte ihn mir auch als spielenden Co-Trainer vorstellen.“ Wichtig auch: Durch seine Arbeit als A-Junioren-Coach hat Meister viele Kontakte zu jungen Spielern, „und einige ältere Spieler von uns werden in absehbarer Zeit aufhören“, sagt Diaz-Garcia.

Zwei Spieler gehen schon in der Winterpause: Kay Weddecke und Maximilian Dettmer haben sich abgemeldet.

Dass am Sonntag in Barsinghausen gespielt wird, ist so gut wie sicher, denn die Gastgeber verfügen über einen Kunstrasenplatz. Für die Springer, die auf Asche oder tiefem Rasen trainieren, sicher kein Vorteil. Für FCS-Trainer Ricardo Diaz-Garcia ist der Untergrund aber „das kleinere Übel“.

Mehr Kopfzerbrechen bereitet ihm der Gegner, den er bei dessen 5:0-Erfolg am vorigen Sonntag in Hameln beobachtet hat: „Ich habe in dieser Saison noch keine Mannschaft mit einer so hohen Passgenauigkeit gesehen“, sagt Diaz-Garcia. Und: „Die haben auf der Bank noch brutale Qualität, die sie nachlegen können.“

Nicht zuletzt haben die Barsinghäuser jede Menge Rückenwind. Eine Woche vor dem Sieg in Hameln fertigten sie das Blaue Wunder mit 10:1 ab. Mit Robert Just (15 Treffer) stellen sie den Toptorjäger im Bezirk. „Ihn müssen wir versuchen aus dem Spiel zu nehmen“, sagt Diaz-Garcia, der hofft, dass seine Elf sich mehr wehrt als die Hamelner. „Wir müssen den Gegner gleich im Spielaufbau stören und dürfen uns nicht hinten reinstellen.“

Seit vier Wochen waren die Springer nicht im Einsatz. „Aber wir haben gut trainiert“, sagt der Trainer. Besonders John Gardeay, der wegen seines Jobs im Hotelgewerbe nur unregelmäßig dabei sein kann, und Novak Sogan hob er hervor. Und Marvin Wächter, den Sprunggelenksprobleme plagen: „Er lässt sich tapen und fitspritzen. Das ist Einsatz“, sagt Diaz-Garcia.

Sein erster Winter-Zugang ist unterdessen fix:

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