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Neu formiertes Team gegen Lehrter SV mit 6:7 unterlegen / Aufbau seit Jahresbeginn zeigt Früchte

Springer Wasserballer auf dem Vormarsch

Wasserball. Der Schwimm-Sport-Verein (SSV) Springe hat sich seit vielen Jahren einen bemerkenswerten Namen in der Schwimmsport-Szene in Niedersachsen gemacht. Der größte Sohn, der aus diesem Verein hervorging, ist unzweifelhaft Jan Hesse. Er hat auch bei dem jüngsten Kind des Springer Schwimmvereins einen besonderen Namen. Gemeint ist die neue Abteilung Wasserball.

Mit den Fingerspitzen kann der Lehrter Gegenspieler (l.) dem Ball noch eine andere Richtung geben, sodass der Springer Spieler n

Autor:

Dieter Gömann

Zu Jahresbeginn hatte der jetzige Wasserballwart Thomas Stöber seine Gedanken mit weiteren Mitstreitern in die Tat umgesetzt und die Wasserball-Abteilung ins Leben gerufen. Zehn Monate sind seit dem Startschuss vergangen. „Und obwohl wir drei Monate auf ein geschlossenes Hallenbad verweisen mussten, ist unser positiver Trend unverkennbar“, äußerte Stöber im Gespräch mit dieser Zeitung.

Jeweils montags von 20.30 bis 21.30 Uhr gehört das Schwimmbecken des Springer Hallenbades den Freunden des nassen Elements, die obendrein das Becken mit einem Wasserball durchkreuzen. „Ich habe dabei inzwischen 30 Aktive unter meinen Fittichen, und die Arbeit macht einen Riesenspaß“, so Cheftrainer Thomas Kranemann. Er hat sein einstiges Hobby Schwimmen in den Vereinen SC Magdeburg und Motor Schönebeck – letzterem Verein gehört er seit 40 Jahren und noch bis zum heutigen Tag an – zum Beruf gemacht Seit eineinhalb Jahren ist er Schwimmmeister bei der Stadt Springe und bezeichnet das Hallenbad als seine zweite Heimstätte.

Dass er seine Jungs bestens im Griff hat, konnte man am Dienstagabend im Hallenbad nicht nur sehen, sondern auch hören. Unüberhörbar waren seine Instruktionen am Beckenrand an die Spieler, als das SSV-Team ein Testspiel gegen den Lehrter SV bestritt, der an den Punktspielen in der 1. Bezirksliga Hannover teilnimmt.

Torwart Markus Frank lieferte ein gute Partie und brauchte nur sieben Mal hinter sich zu greifen.
  • Torwart Markus Frank lieferte ein gute Partie und brauchte nur sieben Mal hinter sich zu greifen.

Im ersten und zweiten Viertel spielten die Gäste mit einem kombinierten Team von Damen und Herren gegen die Springer Auswahl und sahen sich nach zwei Mal zehn Minuten einem 3:5-Rückstand gegenüber.

Dann aber schickte der Lehrter Spielertrainer einzig seine Herren ins Becken und behielt in den Durchgängen drei und vier dann mit 4:1 die Oberhand. Damit verpasste die Springer Mannschaft mit der knappen 6:7-Niederlage eine große Überraschung.

„Ein riesen Kompliment an meine Mannschaft, die ein großartiges Spiel bot und den favorisierten Gästen große Gegenwehr leistete“, so das Fazit von Trainer Kranemann.

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