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3:3-Punkteilung gegen Favorit Neumünster

Springer Damen 50 feiern Remis wie Sieg

Tennis (gö). Mit einem überraschenden 3:3-Unentschieden warteten die Damen 50 des Tennisvereins Springe im Heimspiel der Nordliga gegen den MTSV Olympia Neumünster auf.


Die Gäste aus dem hohen Norden galten vor Beginn der Hallenrunde als das spielstärkste Team und heißer Anwärter auf die Meisterschaft. Alle Prognosen waren aber nach zwei Spieltagen über den Haufen geworfen, als Neumünster jeweils gegen die schwächer eingestuften Mannschaften aus Jever und Rotenburg über ein Remis nicht hinaus gekommen waren. Einmal nur mit drei Spielerinnen und einmal mit zweifachem Ersatz angetreten – da war der Saisonstart daneben gegangen.

In Springe nun traten die Gäste in Bestformation an, und die Gastgeberinnen hatten schlimme Vorahnungen. „In unseren Köpfen geisterte bereits ein klare 0:6 herum, aber schon nach der ersten Einzelrunde hellte sich bei uns die Stimmung auf“, so Marion Meyer.

Christa Klie, die Bestän- digkeit in Person, gewann ihr Einzel nach großartigem Kampf mit 6:4 und 6:4. Auch Teamchefin Silvia Kahle besaß große Chancen ihr Spiel zu gewinnen. Erst im Match-Tiebreak (7:10) musste sie ihrer Gegnerin den Sieg überlassen, nachdem zuvor die Springerin und ihre Gegnerin jeweils nach einem 6:4 einen 1:1-Zwischenstand erzielten.

„Hier geht heute etwas“, so der Tenor im Springer Lager, als Marion Meyer und Ines Marx ihre Spiele aufnahmen. Und tatsächlich ging etwas. Meyer erwischte einen glänzenden Start in ihre Begegnung, als sie den ersten Satz mit 6:4 für sich entscheiden konnte und mit dem gleichen Ergebnis auch den zweiten Satz und damit das Spiel für sich entschied.

„Marion hat heute ihr bestes Tennis gespielt; einfach super“, so Kahles Kommentar. Gleichzeitig hatte Ines Marx nach verlorenem ersten Satz (4;6) ihr Spiel noch gedreht und behielt mit 7:5 und 10:8 denkbar knapp die Oberhand.

Eine 3:1-Führung für die Springer Damen nach den Einzeln bedeutete einen Zwischenstand, der dem Team bereits das Unentschieden gesichert hatte. „Da konnten wir auch verschmerzen, dass in den Doppeln nichts mehr ging, die eindeutig von unseren Gästen gewonnen wurden“, so Meyer.

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