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Springe auch im zweiten Spiel souverän

Springe. Drei Mannschaften sind nach dem zweiten Spieltag in der 3. Handball-Liga noch ohne Punktverlust – die HF Springe gehören dazu. Trotz etlicher Fehlversuche – 21 standen am Ende im Statistik-Block von Betreuer Carsten Meyer – gewannen die Springer gegen das Junior-Team von Rekordmeister THW Kiel mit 30:25 (16:9). Denn der Statistiker notierte auch 27 Paraden seines Torwarts und Namensvetters Jendrik Meyer – darunter drei gehaltene Siebenmeter.

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In Gefahr geriet der Sieg nie, auch wenn die Gastgeber sich vor allem im zweiten Durchgang einige Schwächeperioden leisteten. Besonders gegen Ende schafften sie es nicht mehr, Druck auf die Kieler Abwehr auszuüben. Die Springer wirkten müde. Kein Wunder: Die jungen Gäste machten 60 Minuten Tempo, nicht selten kamen sie über die schnelle Mitte zum Torerfolg, als sich die Springer über einen eigenen Treffer noch freuten. „Daran müssen wir arbeiten“, sagte Kapitän Daniel Deutsch, der in der zweiten Hälfte auch zu wenig Bewegung bei seinem Team sah, „und dann ist es in der 3. Liga nicht so einfach.“

HF-Coach Holger Schneider nahm es gelassen: „Wir sind seit sechs Wochen zusammen, das ist noch nicht so viel. Dafür sind wir schon recht weit. Und die ersten Spiele sind nicht so einfach. Wir sind gut in die Saison gekommen.“

Gegen Kiel erwischten die Springer einen Start nach Maß. Der starke Pawel Pietak (3), Maxi Kolditz (2) und Janis Helmdach sorgten für eine 6:2-Führung und dafür, dass THW-Trainer Raul Alonso eine frühe Auszeit nahm (11.). Die zeigte jedoch kaum Wirkung, Springe baute seine Führung zwischenzeitlich auf 11:3 aus.

Nach dem Seitenwechsel schrumpfte der Vorsprung zunächst. Kiels Torwart Dominik Plaue, der in der ersten Hälfte noch auf der Bank gesessen hatte, wurde nun zum besten Mann seines Teams. Aber auf der anderen Seite gab es ja noch Jendrik Meyer. Der verhinderte, dass Kiel den Springer Sieg ernsthaft in Gefahr brachte. Die Gäste kamen auf 16:12 heran (34.), dann setzten sich die Hausherren wieder auf 20:12 ab (39.). Kiel verkürzte erneut (23:18/44.), Springe zog abermals davon (27:19/48.).

„Wir sind noch nicht so weit, dass wir zur richtigen Zeit den Wechsel schaffen zwischen ruhigem Spielaufbau und Druck im Angriff“, so Deutsch. Wenn sein Team trotzdem weiter so souverän gewinnt, muss er sich deswegen keine Sorgen machen.

HF Springe: Meyer, Wendland (n. e.) – Pietak (7/2), Karpstein (6), Deutsch (6), Kolditz (3), Fauteck (3), Reese (2), Helmdach (2), Bosy (1), Brand, Borgmann, Gorpishin (n. e.).

jab

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