weather-image
20°
Seriensieger HF Springe II und HSG Badenstedt im direkten Vergleich

Spitzenspiel ja, Endspiel nein

Handball (jab). Die dominierenden Teams der Regionsoberliga treffen am heutigen Sonnabend (19 Uhr) in Badenstedt aufeinander, wenn die gastgebende HSG (2. Platz/25:3 Punkte) den Spitzenreiter HF Springe II (27:3) empfängt. Ein Spitzenspiel gleich zum Start ins neue Jahr, „aber kein Endspiel“, wie HF-Coach Martin Goede betont. „Es kommen noch viele schwere Gegner.“

270_008_4233046_spo_hf2160.jpg

Viel schwerer als in Badenstedt dürfte es aber nicht mehr werden. Die Gastgeber haben als einziges Team der Liga noch kein Spiel verloren, feierten vor der Weihnachtspause zehn Siege in Folge, schießen mit Abstand die meisten Tore der Liga, im Schnitt mehr als 33 pro Partie.

„Ihr Tore machen die immer“, sagt Goede. Der Schlüssel zum Erfolg läge also in der Angriffsleistung seiner Mannschaft, deren Siegesserie sogar schon seit elf Spielen andauert. Zwei Erfolge legte die HF-Reserve in der Vorbereitung nach: das 28:19 im HVN-Pokal beim TuS Eschede (Regionsoberliga Lüneburger Heide) und das 39:33 unter der Woche gegen Verbandsliga-Schlusslicht TSG Emmerthal. „Aber auf die Vorbereitung kommt es jetzt nicht mehr an“, warnt Goede, der ein knappes Ergebnis wie beim 28:28 im Hinspiel erwartet. „Wichtig ist, was am Sonnabend zwischen 19 und 20.30 Uhr passiert.“

Er hat in den beiden Spielen aber gesehen, dass seine Mannschaft topfit und hoch motiviert ist. Die HSG hätte mit Dennis Peters, Dennis Padrok und Kevin Borchers zwar drei herausragende Individualisten im Team, „aber unser Vorteil ist, dass wir auf allen Positionen stark sind.“

Das gilt besonders im Tor: Nicht nur, dass Andreas Kinne jetzt endgültig vom Regionalliga-Team in die Reserve wechselt, auch Raschid Ranné hat seinen Rücktritt vom Rücktritt erklärt. Zusammen mit Thorsten Walbrecht ergibt das das wohl stärkste Torhüter-Trio der Liga. Das ist für das Badenstedtspiel noch keine Sieg-Garantie, „aber wir setzen alles daran, dass wir nach dem Spiel ein Bier trinken können, das auch schmeckt“, sagt Goede.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare