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Spannung bis zum Schluss in der 1. Kreisklasse?

In den meisten Spielklassen stehen die ersten Auf- oder Absteiger längst fest. In der 1. Fußball-Kreisklasse Hannover-Land bleibt es dagegen spannend bis zum Schluss – am vorletzten Spieltag an diesem Wochenende könnten allerdings die ersten Entscheidungen fallen. Mittendrin: alle drei Springer Teams.

Dem SV Altenhagen mit Daniel Patyk (l.) droht der Ab-, dem FC Eldagsen II mit Matthias Hüsam winkt der Aufstieg. Foto: Niedergesäss

Autor:

Ronald Kruse

An der Tabellenspitze sieht es wie folgt aus: Sollte der FC Eldagsen II (1. Platz / 48 Punkte) sein Heimspiel morgen (16 Uhr) gegen den TSV Schulenburg (11./24) gewinnen und der SV Northen-Lenthe (3./46.) am Sonntag beim VSV Benthe (8./40) nicht dreifach punkten, wäre die Elf von FCE-Trainer Karsten Bürst in die Kreisliga aufgestiegen. Der Ausgang des Spitzenspiels zwischen der SpVg Laatzen (4./45) und dem TSV Luthe II (2./47) wäre bei dieser Konstellation für die Schwarz-Gelben unbedeutend.

Selbst mit einem Remis gegen Schulenburg würde die Bürst-Elf weiterhin die Chance wahren, dann wäre jedoch am letzten Spieltag bei der SG Everloh-Ditterke ein Sieg Pflicht. „Wir müssen nur unsere Hausaufgaben machen und dazu gehört ein Heimsieg gegen Schulenburg“, sagt Bürst optimistisch.

Doch er weiß auch, dass die Gäste versuchen werden, dem FCE die Suppe zu versalzen, und die Aufgabe daher nicht einfach werden wird. „Wir dürfen nicht nervös werden und müssen alles abrufen. Dann klappt es auch mit einem Sieg.“ Im Hinspiel tat sich Eldagsen schwer und siegte nur knapp mit 3:2. Im TSV-Aufgebot stand seinerzeit noch Marcel Hirt, der seit der Winterpause das FCE-Trikot trägt.

Im Abstiegskampf steht bislang so viel fest: Mindestens einer der beiden Absteiger kommt aus Springe. Sollte Schlusslicht SV Altenhagen (14./11) am Sonntag (14.15 Uhr) beim ebenfalls noch gefährdeten SV Holtensen (12./ 15) nicht gewinnen, wäre die Mannschaft von Trainer Tobias Mittelgöker abgestiegen. „Wir müssen noch einmal alles geben. Uns bleibt ja nichts anderes übrig“, so Mittelgöker. Dass der SVA sich noch nicht ganz aufgegeben hat, zeigte sich am vergangenen Wochenende gegen Ronnenberg II. Nach einem 1:4-Rückstand konnte Altenhagen noch einmal ausgleichen und kassierte erst kurz vor Schluss den Treffer zum 4:5.

„Mit dieser Einstellung müssen wir auch in Holtensen auftreten, dann bin ich zuversichtlich. Ich rechne mit einem offenen Schlagabtausch, da beide Mannschaften gewinnen müssen“, so der Altenhägener Coach.

Eine Niederlage des SVA im Kellerduell wäre auch schlecht für den FC Bennigsen (13./12), der um 15 Uhr die SG Everloh-Ditterke (10./29) empfängt. Sollten die Bennigser in diesem Fall das Heimspiel nicht gewinnen, wären sie nach jetzigem Stand ebenfalls abgestiegen. Dann müssten Trainer Jens Henschka und sein Team darauf hoffen, dass das Oberste Verbandsportgericht im Fall des Punktabzugs pro Bennigsen entscheidet.

Sollten sowohl Altenhagen als auch Bennigsen am Sonntag gewinnen, wäre die Entscheidung auf den letzten Spieltag vertagt. Dann müssen alle drei Abstiegskandidaten gegen Spitzenteams antreten – und SVA und FCB hätten als Letzter und Vorletzter die schlechtesten Karten.

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