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Wie die Amateurfußballer an Deister und Süntel sich auf die Rückrunde vorbereiten wollen

Soccerparc statt Sonnen-Trainingslager

Springe/Bad Münder. Die Fußball-Bundelsligisten tummeln sich derzeit im türkischen Belek oder anderen sonnigen Orten irgendwo auf der Welt, um sich auf die Rückrunde vorzubereiten. Auch die heimischen Amateure steigen bald wieder ins Training im Freien ein. Die NDZ hat nachgefragt.


Springe/Bad Münder. Die Fußball-Bundelsligisten tummeln sich derzeit im türkischen Belek oder anderen sonnigen Orten irgendwo auf der Welt, um sich auf die Rückrunde vorzubereiten. Davon können die Amateure nur träumen. Aber auch sie steigen bald wieder ins Training im Freien ein. Die NDZ hat bei den vier besten heimischen Klubs nachgefragt.

Bei Landesligist FC Eldagsen beginnt am Dienstag, 26. Januar, „die verpflichtende Vorbereitung“, wie es Trainer Michael Wehmann nennt. Untätig sei die Mannschaft auch jetzt nicht: „Aber nicht alle wollen in der Halle spielen, da ist es nur logisch, dass auch nicht jeder in der Halle trainiert. Nach den paar Tagen Pause ist aber auch kein großartiger Substanzverlust festzustellen. Alle tun was für sich.“

Bei der Vorbereitung sei „von allem etwas dabei“, kündigt Wehmann an. Das Programm sei aber auch abhängig von der Witterung. Die drei angesetzten Pflichtspiele gegen die Bezirksligisten Bad Pyrmont (6. Februar), Tündern (13. Februar) und Halvestorf (20. Februar) dürften aber auf jeden Fall stattfinden – alle drei sind auf den Kunstrasenplätzen in Afferde und Hameln angesetzt. Denn das voraussichtlich erste Spiel des Jahres steigt am 28. Februar beim TSV Barsinghausen – voraussichtlich auf Kunstrasen. „Wir wollen aber auch vorbereitet sein, falls es am 20. Februar bei uns gegen Eilvese losgeht“, so Wehmann.

Bezirksligist FC Springe legt sogar schon am Donnerstag, 21. Januar, wieder los. „Erstmal laufen, am nächsten Tag Spinning und dann ein Hallenturnier in Hohenbostel“, sagt Trainer Ricardo Diaz-Garcia, der ebenfalls einige Testspiele auf Kunstrasen abgemacht hat: Am 31. Januar bei Barsinghausen II, falls wir da nicht das Hallenmasters in Hannover spielen“, sagt er. Am 7. Februar geht es nach Hemmingen, eine Woche später zur ersten Mannschaft von Barsinghausen. Dazu soll es ein Dreierturnier am 5. Februar in Springe mit der eigenen A-Jugend und dem VSV Hohenbostel geben. Für den Test bei Landesliga-Spitzenreiter HSC Hannover gibt es noch keinen Termin. Zur Sicherheit hat Diaz auch einige Termine im Soccerparc gebucht.

Der Start ins Jahr mit den Punktspielen in Alfeld (21. Februar), gegen Ambergau (28. Februar) und Koldingen (6. März) hat es in sich für den FCS, „da wollen wir gut vorbereitet sein“, sagt Diaz, der mit einem 21er-Kader in die Rückrunde gehen will. Der FCS wartet noch auf die Freigabe von Neuzugang Ferhat Arslan – bislang konnten sich die Springer und der Holtenser SV nicht auf die Ablösesumme einigen – aus dem gleichen Grund platzte auch die Rückkehr von Semih Candir von der TuSpo Bad Münder nach Springe.

Kreisligist TuSpo hält sich derzeit in der Halle fit und steigt am 26. Januar wieder ernsthaft ins Training ein. Viel Laufen und Fitness wird auf dem Programm stehen. „Wir sind oft in der Schlussphase eingebrochen. Wir müssen was tun“, sagt Trainer Hakan Atangüc, der Testspiele wegen der Witterung erst kurzfristig vereinbaren will. So hält es auch Walter Söchting, der beim VfB Eimbeckhausen am 6. Februar wieder zum Training bittet. Auf Hallenturniere hat er komplett verzichtet – wegen des Verletzungsrisikos: „Wir waren ja meistens nur 13 Leute in der Hinrunde“, sagt er. Dreimal hätte sein Team Spiele in Unterzahl begonnen, „zwei haben wir gewonnen, das spricht für den Zusammenhalt“. Dennoch freut sich Söchting auf Neuzugänge, vor allem auf Kay Weddecke vom FC Springe – wie bei zwei weiteren potenziellen Verstärkungen sind die Formalitäten aber noch nicht erledigt.

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