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Die Heimstärke der HF Springe ist fast schon unheimlich

Siege zu Hause die halbe Miete

Handball (jab). Heimspiele der HF Springe sind selten spannend. Am 26. September verlor der Regionalligist daheim gegen Wolfen mit einem Tor Unterschied, eine Woche später gab es ein Remis gegen Fredenbeck – seitdem hat der Aufsteiger in eigener Halle nur noch klare Siege gefeiert, zuletzt das 33:25 gegen Köthen. Auswärts dagegen ist es fast immer knapp. Zuletzt gab es ein Unentschieden in Naumburg, von den fünf Spielen davor endeten vier mit nur einem Tor Unterschied.

Animationsversuche: Ein Trommler versucht, das HF-Publikum zum a

Woher kommt dieser Unterschied? „Wir haben ein gutes Publikum“, sagt Daniel Deutsch, „ich bin positiv überrascht. Es macht Spaß, in Springe zu spielen.“ Auch Milan Djuric war von der Stimmung auf den Rängen im Köthen-Spiel angetan: „Es war ordentlich Alarm.“

Dafür hatte vor allem das Freie Fanfarencorps Alt-Laatzen gesorgt, das sich redlich mühte, das bekannt zurückhaltende Springer Publikum zum Mitgehen zu bewegen. Das jubelte allerdings erst so richtig, als der Sieg längst feststand.

Das ist wohl der Unterschied zu den Heimfans der anderen Klubs, speziell in Sachsen-Anhalt: „Die stehen immer bedingungslos hinter ihrer Mannschaft, egal was passiert“, sagt HF-Manager Dennis Melching. Da haben die Springer Fans eindeutig noch Nachholbedarf.

Die Springer Spieler sind daheim aber so oder so motiviert. Aus einem einfachen Grund, so Melching: „Wenn du deine Heimspiele gewinnst, ist das die halbe Miete für den Klassenerhalt.“ Die Springer wollen aber höher hinaus – also müssen jetzt auch Auswärtssiege her.

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