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Frauen feiern glücklichen 4:2-Erfolg gegen Sulingen / Nettelrede 1:2

Serie des SC Völksen hält – seit zwei Jahren ohne Punktverlust

Fußball (jab/ako). Deutschland feierte am Sonntag 20 Jahre Einheit – und auch der SC Völksen beging in der Frauen-Landesliga ein Jubiläum. 4:2 (1:2) gewann der Aufsteiger auf eigenem Platz gegen den TSV Sulingen und hat damit seit genau zwei Jahren keinen Punkt mehr abgegeben.

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„Ich ziehe den Hut vor meinen Mädels“, sagt SCV-Trainer Cenap Korkmaz, der einen perfekten Start seiner Elf erlebte. Schon in der zweiten Minute erzielte Jessica Kußler nach Vorarbeit von Jovana Strehaljuk das 1:0. Für Sicherheit sorgte die frühe Führung aber nicht. „Wir haben uns den Schneid abkaufen lassen“, so Korkmaz. Nach zwei kollektiven Aussetzern der Völksenerinnen führte Sulingen zur Pause (10., 36.).

Die Gäste blieben auch nach dem Seitenwechsel überlegen. „Wenn die das 3:1 machen, schießen sie uns ab“, so Korkmaz. Seine Torhüterin Franziska Kubitza hatte aber was dagegen und hielt ihre Mannschaft mit starken Paraden im Spiel. „Daran hat sich die Mannschaft aufgerichtet“, sagt der Coach. Berit Wistal machte „aus heiterem Himmel“ den Ausgleich (57.), „danach hatten wir das Spiel im Griff“, so Korkmaz. Strehaljuk machte mit ihrem Doppelpack (80., 90.) den „glücklichen Sieg“ perfekt.

SC Völksen: Kubitza – Brandt, Korf, Kuschnereit – Strehaljuk, Korkmaz (50., Köller, 80. Neugebauer), Dincer, Dürre (55. Flemes), Wistal – Kußler, Greco.

In der Frauen-Bezirksliga kassierte der TSV Nettelrede wie schon im Bezirkspokal eine knappe Heimniederlage gegen Spitzenreiter SG Diedersen/Lauenstein: 1:2 (1:1). Der TSV, bei dem Dietmar Wente für die beruflich verhinderte Yvonne Frank an der Linie stand, begann druckvoll und ging durch Nora Köhler (27.) in Führung. „Wir haben von Anfang an gut dagegen gehalten“, so Wente. Katja Runge erzielte aber noch vor der Pause den Ausgleich (36.). Lisa Wedekind erzielte nach einer Ecke schließlich den Diederser Siegtreffer (61.). „Aufgrund der besseren Chancen ist der Sieg für Diedersen verdient“, so Wente.

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