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SC Bison Calenberg: Letzte Hürde ist nicht zu überwinden

ELDAGSEN. Für den ganz großen Wurf hat es in dieser Saison wieder nicht gereicht. Die Frauen des SC Bison Calenberg haben beim Final Four um die Deutsche Meisterschaft in Gera erneut mit der Silbermedaille vorliebnehmen müssen.

Die Frauen des SC Bison Calenberg mit Anna Hartje (links) versuchen vergeblich, Serienmeister ERG Iserlohn ein Bein zu stellen. Foto: bertram

Autor:

Dennis Scharf

Im Finale unterlag das Team von Trainer Milan Brandt der ERG Iserlohn mit 2:4 (0:3). „Wir freuen uns auch über Silber. Die Mädels haben alles gegeben. Jetzt wissen wir, was wir zu tun haben und woran wir noch arbeiten müssen. In der nächsten Saison peilen wir das Double an“, betonte der Coach.

In einer ausgeglichenen ersten Hälfte hielten die Bisons gut dagegen. Doch jedes Mal, wenn sie den favorisierten Sauerländerinnen eine Lücke boten, schlugen diese eiskalt zu und gingen im ersten Abschnitt mit 3:0 in Führung. „Sonst haben wir hinten gut gestanden. Nach dem Rückstand war es sehr schwierig, noch einmal ins Spiel zurückzukommen. Und trotzdem hat es die Mannschaft geschafft“, lobte Brandt. Anna Hartje und Kim Alina Henckels verkürzten auf 2:3. „Danach hatten wir Chancen zum Ausgleich, haben sie aber leider nicht nutzen können“, sagte der Coach, der seit nunmehr acht Jahren bei den Frauen an der Bande steht.

Das Risiko wurde indes nicht belohnt. Die Calenbergerinnen machten in der Schlussphase hinten auf und kassierten das vierte Gegentor. „Das mussten wir einkalkulieren. Das Team hat so viel Potenzial und ist in den Jahren hervorragend zusammengewachsen. Wir freuen uns jetzt schon auf die neue Saison“, sagte der Coach. Torhüterin Claudia Meyer, die sich eigentlich mit dem Meistertitel verabschieden wollte, soll nun noch ein Jahr dranhängen.

Tags zuvor hatten sich die Calenbergerinnen im Halbfinale mit 5:2 (3:0) gegen den RSC Darmstadt durchgesetzt. Bereits nach sieben Minuten lagen die Bison-Frauen durch Tore von Lisa Dobbratz, Kim Alina Henckels und Emma Schulze mit 3:0 in Front. Kurz nach der Halbzeit legte Torjägerin Hartje nach. Obwohl die Darmstädterinnen bis auf 2:4 herankamen, war der Sieg laut Brandt „zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Wir haben von Beginn an den Willen gezeigt, wieder ins Endspiel einzuziehen.“ Hartje machte den Deckel drauf. In einem Jahr soll die Medaille dann in einer anderen Farbe glänzen.

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