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TTC Holtensen Meister der Kreisliga

Rückkehr in den Bezirk nach mehr als 20 Jahren

Tischtennis (jab). Endlich wieder im Bezirk – nach mehr als 20 Jahren Abstinenz haben die Herren des TTC Holtensen den Sprung aus der Kreisliga geschafft. Als Meister der Staffel 8 des Kreises Hannover-Land schlagen sie in der kommenden Saison in der 2. Bezirksklasse auf.

Ersatzmann Jürgen Wetzler (v.) und Philip Knopp sicherten beim e

Dass es am letzten Spieltag beim 7:9 beim SV Altenhagen III die erste Niederlage gab – Schwamm drüber. Den Titel hatten sich die Holtenser schon früher gesichert. Dabei wurde die Mannschaft um Spielführer Jan Howind in der Schlussphase der Saison arg gebeutelt.

„Fast wäre uns wie Hoffenheim in der Fußball-Bundesliga die Puste ausgegangen“, sagt TTC-Vorsitzender Joachim Wessel grinsend. Denn Spitzenspieler Joachim Lippert, der in der gesamten Saison ganze zwei Matches abgab, verletzte sich im Skiurlaub am Knie und fiel in den letzten vier Spielen aus.

Bis dahin waren die Holtenser souverän gewesen und hatten nur gegen den ärgsten Verfolger Bennigsen II einen Punkt liegengelassen. Im Rückspiel gegen die FCB-Reserve wurde es ohne Lippert eng. 4:8 lag Holtensen bereits hinten. Dann avancierte Lipperts Ersatzmann Jürgen Wetzler zum Aufstiegshelden. Er gewann sein Einzel und das Schlussdoppel an der Seite von Philip Knopp. So schaffte der TTC erneut das 8:8 – das war die Vorentscheidung im Aufstiegskampf.

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Beim Spiel in Hemmingen verletzte sich auch noch Frank Geide, danach fiel zudem Howind aus. Dennoch schaffte Holtensen nach vielen vergeblichen Anläufen – in den vergangenen zwei Jahren war der TTC jeweils Dritter geworden – den direkten Aufstieg. „Gut, dass wir nicht Zweiter geworden sind“, so Howind, „in der Relegation hätten wir ohne unsere Verletzten Probleme gekriegt.“ Die dürfte der TTC auch in der 2. Bezirksklasse bekommen, zumal Philip Knopp für sechs Monate im Ausland studiert und erst kurz nach dem Saisonstart zurückkehrt. Deshalb sind die Holtenser jetzt auf der Suche nach Verstärkung, „sonst wird es schwer, mitzuhalten“, so Howind.

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