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MVBN-Team liegt nach dem ersten Tag beim Senioren-Cup vorn

Rainer Wiemer kann nicht nur mit dem Wetter zufrieden sein

Minigolf (jab). Der Wettergott meinte es gut mit den Aktiven beim Senioren-Cup, der gestern auf der Anlage im münderschen Kurpark begann. Gegen 14 Uhr zogen zwar dunkle Wolken auf, mehr als zwei kurze Schauer kamen aber nicht herunter. Der Wind störte schon eher, wurde aber mit Plexiglas-Abweisern von den Zielkreisen ferngehalten. „Ich bin zufrieden“, lautete also das Zwischenfazit von Rainer Wiemer, Präsident des ausrichtenden Landesverbandes Bremen/Niedersachsen (MVBN), zur Mittagszeit.


Das galt nicht nur für das Wetter. Nach vier Runden, je zwei auf Eternit- und Filzbahnen, lag das Gastgeberteam aus Niedersachsen/Bremen am Ende des Tages mit 557 Schlägen in Führung, gefolgt von Nordrhein-Westfalen (562) und Baden (576) Vier weitere Runden werden heute ab 9 Uhr gespielt.

Beste Frau bislang ist Gaby Rahmlow (NRW), die für ihre vier Runden (je 18 Bahnen, insgesamt 72) 101 Schläge benötigte. Bei den Männern liegt Udo Rathje (Hamburg) mit 96 Schlägen vorne, gefolgt von Karl-Heinz Gerwert (Baden/98). In den Teams spielen Männer und Frauen übrigens gemeinsam. Europameister Gerwert schaffte auf seiner zweiten Eternit-Runde als einer von drei Spielern das Kunststück, auf jeder Bahn ein Ass zu schlagen.

Eine 18er-Runde auf Eternit-Anlage hatte als erster Manfred Reinhardt (Württemberg) geschafft. Auf diesem Untergrund „wird von April bis September fast jedes Wochenende gespielt“, erklärt MVBN-Pressereferentin Birgit Stiebeling die Flut von Assen auf Eternit. Filzbahnen dagegen sind selten in Deutschland, für Reinhardt sind sie sogar Neuland. Das württembergische Team ist daher schon acht Tage vor Turnierbeginn nach Bad Münder gereist, um zu trainieren. Es hat sich gelohnt, Reinhardt war mit seiner 33er-Runde jedenfalls zufrieden.

  • „Jaaa!“ Karl-Heinz Gerwert bejubelt seine 18er-Runde im zweiten Durchgang auf der Eternit-Anlage.
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