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Kreispokal Hameln-Pyrmont: Germanias Coach König erstattet Anzeige gegen Hamelspringer Spieler

Pokal-Derby in Beber endet mit einer Schlägerei

Fußball (jab). Jahrelang bildeten Germania Beber-Rohrsen und der TSV Hamelspringe eine Spielgemeinschaft – jetzt sind sie sich nicht mehr grün. Das erste Pflichtspiel nach der Trennung führte die Partner in der Auftaktrunde des Kreispokals Hameln-Pyrmont zusammen – und endete in einer Prügelei, die nicht nur das Sportgericht beschäftigen wird. Germanias Spielertrainer Christian König erstattete Anzeige wegen Körperverletzung. „Nach dem Schlusspfiff kam ein Hamelspringer Spieler von der Seite auf mich zugestürmt und hat mich ohne Vorwarnung gegen die Schläfe geschlagen“, so König. Es kam zum Handgemenge, das nach Ansicht von TSV-Coach Karl-Heinz Malitzki allerdings „von Beber-Rohrsenern angezettelt“ wurde. Hamelspringe gewann übrigens 2:1.

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Germania Beber-Rohrsen – TSV Hamelspringe 1:2 (1:1). Während des Spiels war es halbwegs friedlich zugegangen, auch wenn Hamelspringes Patrick Riemer (66.) und Marvin Malitzki (70.) Gelb-Rot sahen. Die Gastgeber waren zunächst überlegen und führten nach einem Freistoß von Marcel Rieche 1:0 (30.). Malitzki glich aber postwendend aus (32.) und Sajoscha Hildebrandt (61.) machte das 1:2. Vier Minuten später parierte TSV-Keeper Dominik Müller einen Foulelfmeter von Rieche (65.).

TSV Nettelrede – Friesen Bakede 5:3 (3:0). Ohne Zwischenfälle verlief das zweite Derby des Tages: Die Gäste begannen offensiv, hatten mehr Spielanteile – aber die Tore machten die Nettelreder, die den Platz, den ihnen Bakede im Mittelfeld ließ, nutzten. Nach dem Seitenwechsel trafen auch die Friesen, doch Nettelrede hatte immer eine Antwort parat. Torfolge: 1:0 Torben Linde (14.), 2:0 Steven Kirsch (26.), 3:0 Andreas John (40.). 3:1 Daniel Walter (50.), 4:1 Daniel Gottschalk (59.), 4:2 Alfredo Buccheri (65.), 5:2 Gottschalk (71.), 5:3 Buccheri (89./Foulelfmeter).

MTV Lauenstein – SG Flegessen 5:3 (2:1). Die klassentieferen Gastgeber kamen mit einfachsten Mitteln zum Erfolg: „Sie haben immer lang nach vorne gespielt, damit ist meine junge Abwehr überhaupt nicht zurecht gekommen“, so SG-Coach Uwe Kuessner. Sein Team war im ersten Durchgang überlegen, nutzte aber seine Chancen nicht. Torfolge: 1:0 (3.), 2:0 (15.), 2:1 Lukas Nowag (45.), 3:1 (47.), 3:2 Alexander Busch (65./Foulelfmeter), 4:2 (70.), 4:3 Nowag (75.), 5:3 (85.).

RW Hessisch Oldendorf – TuSpo Bad Münder 2:0 (1:0). Die ersatzgeschwächten Gäste waren klar unterlegen und kassierten die Gegentreffer in der 21. und 69. Minute. Abdullah Yilmaz hatte die größte TuSpo-Chance, seinen Freistoß fischte der RW-Keeper aber aus dem Winkel.

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