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0:3-Niederlage gegen den FC Stadthagen / Mark Helbig der nächste Eintrag auf der Verletztenliste

Pech klebt FC Springe weiter an den Stiefeln

Fußball (jab). Bezirksligist FC Springe bleibt das Pech treu. Nicht nur, dass gestern Abend das Nachholspiel gegen den FC Stadthagen mit 0:3 (0:2) verloren ging – mit Mark Helbig steht auch noch ein weiterer Routinier auf der ohnehin schon langen Verletztenliste.

In dieser Szene klärt Sören Bütehorn (l.) vor Stadthagens Yasin

Der 33-Jährige zog sich einen Muskelfaserriss zu – und fehlt im wichtigen Kellerduell am Sonntag beim TSV Klein Berkel der gestern einen Punkt in Evesen holte. „Es ist eine Katastrophe“, sagte Coach Franz Genschick angesichts des Zugangs im FCS-Lazarett.

Gegen Stadthagen fehlte auch Frank Ramser, der beim 7:0 am Sonnabend gegen Degersen noch gemeinsam im Sturm wirbelte, gestern aber krank im Bett lag. So fehlte den Springern jede Durchschlagskraft im Angriff.

Auch Stadthagen war nicht in Bestbesetzung angetreten. Der Tabellen-Vierte wartete auf Fehler der Gastgeber – und die Springer taten ihnen im ersten Durchgang zweimal den Gefallen. Beim ersten ernsthaften Angriff der Gäste gingen sie im Strafraum nicht konsequent zum Ball und Lars Reuther kam frei zum Schuss – 0:1 (18.). Als Sören Bütehorn, der angeschlagen in die Partie ging, zu kurz auf Frank Lübbering zurück passte, sprintete Yasin Cetinkaya dazwischen und erhöhte für die Gäste auf 2:0.

Nach dem Seitenwechsel machte Springe mehr Druck. Der Lohn blieb allerdings aus. Als Stadthagens Keeper Ciro Miotti bei einer Flanke daneben griff, fehlte Sebastian Warnsmann noch die Orientierung (59.). Drei Minuten später machte Warnsmann alles richtig, als er quer auf Rik Balk legte. Der spielte klug gegen die Laufrichtung, doch Ciotti brachte den Fuß noch an den Ball und parierte auch Warnsmanns Kopfball im Nachsetzen.

Es ging Schlag auf Schlag. Nach einem dummen Foul von Faiz Hamo an Benjamin Döhring entschied der Schiri auf Strafstoß für Stadthagen, den Ismail Topcu neben das Tor schoss (63.). Nur zwei Minuten später traf aber Döhring per Freistoß zum 0:3 – das war die Entscheidung. Springe kämpfte bis zum Schluss weiter, „aber mehr ist momentan nicht drin“, so Genschick geknickt

FC Springe: Schwemin – Reibeholz – Bütehorn (46. Hornung), Horvatic – Candir, Helbig (27. Waldeck), Lübbering, Hupe, Hamo – Warnsmann (80. Nold), Balk.

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