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Torwart springt ein, bis Raphael Bähre seine Verletzung auskuriert hat

Patrick Bürst hilft in Bennigsen aus

Bennigsen. Der FC Bennigsen hat schneller als erwartet Ersatz für den verletzten Torwart Raphael Bähre gefunden: Patrick Bürst, langjährige Nummer 1 des FC Eldagsen in der Bezirksliga, springt beim FCB ein – vorerst.


Bennigsen. Der FC Bennigsen hat schneller als erwartet Ersatz für den verletzten Torwart Raphael Bähre gefunden: Patrick Bürst, langjährige Nummer 1 des FC Eldagsen in der Bezirksliga, springt beim FCB ein – wenigstens so lange, bis Bähre wieder fit ist.

Vor zwei Jahren hatte Bürst seine Karriere beendet – die Motivation war ihm abhanden gekommen. Nach seinem Weggang aus Eldagsen hatte er vor der Saison 2014/15 noch beim SC Bison in der 3. Kreisklasse zugesagt, aber kein Punktspiel bestritten. „Für die 1. Kreisklasse wird es aber hoffentlich noch reichen“, sagt der 32-Jährige, der eigentlich nur noch Tennis spielt. „Tennis geht komplett vor – das ist mit Kasi auch so abgesprochen“, sagt Bürst.

Karsten „Kasi“ Bürst ist nicht nur der Trainer der Bennigser Fußballer, sondern auch der Onkel seines neuen Torwarts. „Er hat mir schon so oft geholfen – jetzt helfe ich ihm“, sagt Patrick, der sein Debüt beim FCB-Hallenturnier um den Wallus-Cup am 16. und 17. Februar gibt. Beim Berggarten-Cup des FC Eldagsen am kommenden Wochenende kann er noch nicht dabei sein.

„Dann wechseln sich Feldspieler im Tor ab“, sagt Trainer Karsten Bürst. Im Abstiegskampf der 1. Kreisklasse will er das allerdings nicht riskieren. In etwas mehr als sechs Wochen, am 21. Februar, soll das erste Nachholspiel steigen. Möglicherweise ist Bähre bis dahin auch schon wieder fit. „Aber du weißt ja nie, was passiert – es ist gut, dass wir Patrick in der Hinterhand haben.“

Bähre hatte sich beim NDZ-Cup des FC Springe am vorigen Wochenende einen Mittelhandbruch zugezogen. Bei einem Beinschuss war er erst unglücklich auf die Hand gefallen – richtig schlimm wurde es, als er im Anschluss vor Wut gegen die Torlatte schlug. „Sechs bis acht Wochen wird er ausfallen – wenn alles gut geht“, sagt Trainer Bürst.

Sein Neffe ist bereits der elfte Zugang in der Winterpause. „Jetzt habe ich einen Kader von 27 Leuten und muss keine Rücksicht mehr nehmen. Wer nicht mitzieht, hat Pech gehabt“, sagt Bürst, der Bennigsen am Saisonende verlässt – und sich mit dem Klassenerhalt verabschieden will.

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