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SC Bison Calenberg vor dem Kellerduell gegen Moskitos Wuppertal

Ohne Brandt nur die Hälfte wert

Rollhockey (jab). Die Hoffnungen waren groß bei Zweitligist SC Bison Calenberg, als das Riesentalent Milan Brandt nach Springe wechselte. Vom Aufstieg war die Rede. Doch weil Brandts Ex-Klub Herringen eine Sperre von sechs Spielen gegen den U20-Nationalspieler durchsetzte, durfte er bislang kein Spiel für die Bisons bestreiten. „Ohne Milan sind wir nur die Hälfte wert“, sagt auch Bison-Chef Klaus Johansson, der nach nur einem Sieg aus vier Spielen die Meisterschaft abgeschrieben hat.

Spielmacher: Leif Johansson.

Im Heimspiel am heutigen Sonnabend (15.30 Uhr) gegen die Moskitos Wuppertal soll nach drei Niederlagen am Stück endlich wieder ein Erfolgserlebnis her, „sonst sind wir ganz unten drin“, so Johansson. Ernsthafte Sorgen um den Klassenerhalt macht er sich nicht, denn in der Rückrunde ist Brandt dabei. Johansson gesteht aber Fehler ein: Etwa den, dass der erste Block im Training immer mit Brandt zusammenspielt. „Besser wäre, sie hätten gegen ihn gespielt.“ Denn im Training füllt Brandt die Spielmacherposition aus, die im Spiel Leif Johansson übernimmt.

Die Bisons setzen gegen Wuppertal, das ebenfalls erst ein Spiel gewann, auf das gleiche System, wie zuletzt beim 3:11 gegen Recklinghausen – die Y-Abwehr mit einem vorgezogenen Spieler. Die habe, sagt Johansson trotz der elf Gegentore „gut hingehauen“. Besser werden muss allerdings die Chancenverwertung, in den beiden Partien am vergangenen Wochenende vergab der SCBC allein sieben Penalties.

Neben Brandt, der noch für zwei Spiele gesperrt ist, fehlt am Sonnabend auch der beruflich verhinderte Joaquim Ido. Die Youngster des Zweitliga-Teams sind am Sonntag gleich wieder im Einsatz. Am ersten Spieltag der NRW-Meisterschaften trifft die Bison-A-Jugend in Hüls auf Recklinghausen und Remscheid.

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