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West-Team gewinnt den Senioren-Cup in Bad Münder / SC will WM ausrichten

NRW zieht an Niedersachsen vorbei

Minigolf (jab). Nordrhein-Westfalen hat die beste Seniorenmannschaft in Deutschland. Das Team aus dem Westen trumpfte am zweiten Tag des Senioren-Cups in Bad Münder groß auf und zog an Gastgeber Bremen/Niedersachsen, dem Führenden nach dem ersten Tag, noch vorbei. Dritter wurde die erste Mannschaft aus Bayern.


Die Entscheidung zog sich hin. Wieder einmal regnete es zu einem Minigolf-Großereignis in Bad Münder. Gerade als die Spielerinnen und Spieler auf ihrer letzten Runde waren, musste zum fünften und letzten Mal das Turnier unterbrochen werden. Die Westfalen ließen sich ihren Titel dennoch nicht mehr nehmen.

In der Einzelwertung lag bei den Frauen souverän Gaby Rahmlow (NRW) mit 202 Schlägen nach acht Runden (144 Bahnen) vorn. Bei den Männern benötigten Udo Rathje (Hamburg) und Karl-Heinz Gerwert (Baden) jeweils 200 Schläge. Das Stechen um den ersten Platz gewann Rathje.

„Es war, wie man es von Bad Münder gewohnt ist“, sagte Rainer Wiemer, Vorsitzender des gastgebenden Minigolfverbandes Bremen-Niedersachsen (MVBN). Er meinte nicht nur das Wetter, sondern auch die Ausrichtung durch den SC Bad Münder, der mit 32 Helfern für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Im kommenden Jahr, am 17. und 18. Juli, soll es genauso gut laufen, dann kommt die Senioren-DM nach Bad Münder. Und dann sollen die nächsten internationalen Turniere kommen. Die Bewerbungen für die Jugend-WM 2012 und die WM der Damen und Herren 2013 „werden im September eingereicht“, sagt SC-Chef Thomas Umlauf, der zufrieden war mit dem Turnier, „und ich glaube, die Sportler auch“.

  • Meister im Krökeln: SSK-Chef Alois Drube (li.) und CEMAG-Chef Ali Memari Fard. Foto: rhs
  • BHW-Vorstandschef Henning R. Engmann (re)überreicht Bayern-Manager Uli Hoeneß typische Hameln-Geschenke. Foto: Wal

Für Sieger Nordrhein-Westfalen galt das in jedem Fall, aber auch das MVBN-Team freute sich über Silber. „Das ist ein super Erfolg, damit hatten wir nicht gerechnet“, so MVBN-Pressesprecherin Birgit Stiebeling auf der abendlichen Abschlussveranstaltung.

Dabei gab es wieder viele lobende Worte für die „Minigolfstadt“ Bad Münder. Und Bürgermeisterin Silvia Nieber freut sich schon auf die Weltmeisterschaften in drei Jahren. Die sind zwar noch nicht vergeben, „aber wir wissen, wie Thomas Umlauf ist. Wenn er etwas will, dann setzt er alles daran, es zu bekommen“.

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