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HF-Kreisläufer Oliver Tesch ist im Abstiegskampf erprobt – und hat die Flinte noch nicht ins Korn geworfen

„Nicht nur die Fehler sehen“

Springe. Am 6. Februar geht es wieder los für die Handballfreunde Springe in der 2. Bundesliga. Mit-Aufsteiger TuS Ferndorf ist dann zu Gast im Schulzentrum Süd. „Da muss man nicht drumrum reden – wir müssen gewinnen“, sagt HF-Abwehrchef Oliver Tesch.


Springe. Am 6. Februar geht es wieder los für die Handballfreunde Springe in der 2. Bundesliga. Mit-Aufsteiger TuS Ferndorf ist dann zu Gast im Schulzentrum Süd. „Da muss man nicht drumrum reden – wir müssen gewinnen, wenn wir noch eine Chance im Kampf um den Klassenerhalt haben wollen“, sagt HF-Abwehrchef Oliver Tesch.

Während der größte Teil der Springer Mannschaft in den vergangenen Jahren in der 3. Liga immer oben mitgemischt hat, ist Tesch erfahren im Abstiegskampf. Mit der TSG Ludwigshafen-Friesenheim verpasste er in der vorigen Saison den Klassenerhalt in der 1. Liga. „Man darf sich nicht verrückt machen lassen“, sagt der 31-Jährige. „Wir dürfen nicht nur die Fehler sehen, sondern müssen auf dem aufbauen, was wir können.“ Es gelte, die Fehler zu minimieren, „dass wir es können, haben wir oft genug gezeigt“, sagt Tesch, der keinen Grund sieht, „grundlegend an allem zu zweifeln“.

Am Montag sind die Springer wieder in die Vorbereitung eingestiegen. Weil nach der Entlassung von Sven Lakenmacher im Dezember noch kein neuer Trainer präsentiert wurde, leitete Interimscoach Slava Gorpishin die Einheiten. Dauerhaft soll er nicht im Amt bleiben, bekräftigt Manager Dennis Melching, der Gorpishin gelegentlich unterstützt und derzeit Gespräche mit Trainerkandidaten führt.

Für Tesch ist es kein Problem, wenn der neue Coach erst später dazu stößt: „An das Feintuning geht es ja erst in ein, zwei Wochen wieder. Jetzt sind wir noch ganz klassisch bei der Athletik, da bist du immer froh, wenn das Training vorbei ist“, sagt er, „und Slava hat genug Erfahrung.“

Tesch hatte in den letzten beiden Spielen des vorigen Jahres gefehlt. Nach einem Sturz auf die Hüfte Anfang November, bei dem er sich eine schmerzhafte Abkapselung zugezogen hatte, biss er lange auf die Zähne. „Irgendwann ging es nicht mehr“, sagt er. Jetzt ist Tesch wieder fit. Die verletzten Hendrik Pollex, Mustafa Wendland und Pawel Pietak sind dagegen noch nicht wieder ins Training eingestiegen.

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