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Was kostet mein Sport? (4): Lara-Marie Dahlbock

Nicht ganz so ehrgeizig wie Roger Federer

Tennis (klm). „Roger Federer finde ich richtig gut“, sagt die 14-jährige Lara-Marie Dahlbock ohne zu zögern, als sie nach ihren Vorbildern gefragt wird. Genau wie Federer begann auch sie bereits in jungen Jahren mit dem Tennis spielen. Als Vierjährige griff sie zum ersten Mal zum Schläger, denn ihre Eltern spielen selber leidenschaftlich gern – also war Lara-Marie schon als kleines Kind immer mit auf dem Tennisplatz. Inzwischen hat sie es beim TV Bad Münder zur Vereinsmeisterin gebracht und wurde Zweite bei den Mannschaftsmeisterschaften des Niedersächsischen Tennisverbandes.

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Höher hinaus, etwa zu einer Profi-Karriere à la Federer, will sie aber nicht. Wichtiger ist es Lara-Marie, mit ihren Freundinnen zusammen zu sein, sich zu bewegen und Spaß zu haben. Deswegen spielt sie auch lieber in der Mannschaft, als alleine bei Turnieren. Also nimmt sie vor allem am Punktspielbetrieb teil, obwohl es ihr gefällt, bei Einzelwettbewerben neue Leute kennenzulernen. „Am Anfang war es schlimm mit der Nervosität, da man sich erst auf die Gegner einstellen muss“, sagt die 14-Jährige. „Aber irgendwann kennt man die Leute und freut sich darauf, sie dort wiederzusehen und gegen sie anzutreten.“

„Ehrgeizig ist sie schon“, sagt ihr Trainer Steffen Trage. „Sie gibt keinen Ball verloren.“ Ein- bis zweimal in der Woche trainiert Lara-Marie mit drei Freundinnen bei Trage, die Kosten für eine Trainingsstunde – 26 Euro – teilen sich die vier Mädels. Genau wie die Hallennutzungsgebühr in den Wintermonaten: sechs Euro pro Stunde.

180 Euro hat ihr Schläger gekostet. So tief müssen Anfänger freilich nicht in die Tasche greifen, die meisten Vereine bieten Schnuppertrainings an und stellen dann auch Rackets und Bälle bereit.

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