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Nettelredes Stürmer wagt den Sprung in die Regionalliga

NETTELREDE. Er war der wohl umworbenste Fußballspieler weit und breit. Jetzt steht fest, wo 51-Tore-Stürmer Jos Homeier in der kommenden Saison seine Buden machen will: Der Nettelreder ist zu Germania Egestorf-Langreder gewechselt.

In der 1. Kreisklasse war Jos Homeier kaum zu bändigen, jetzt wagt er den Sprung in die Regionalliga. Foto: Niedergesäss
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Homeier ballerte den TSV Nettelrede fast im Alleingang in die Kreisliga. Aber ein Wechsel aus der neunten in die vierte Liga? „Ich habe doch nichts zu verlieren“, sagt der 19-Jährige, „wenn es mit der Regionalliga nicht klappt, spiele ich Landesliga. Auch das ist ein Riesensprung.“

Die Zweite der Germanen ist gerade aus der Bezirksliga aufgestiegen. „Da soll ich wohl auch vor allem spielen“, sagt Homeier, die Vorbereitung macht er beim Regionalliga-Team mit, war bei den bisherigen drei Testspielen dabei – ein Tor erzielte er noch nicht.

Unter anderem wollte ihn auch der FC Eldagsen haben. Aber eigentlich hatte Homeier sich schon für einen Wechsel zu Bezirksliga-Aufsteiger Preußen Hameln entschieden. „Vor allem wegen Ruven“, sagt er. Ruven Klimke, der vom FC Springe zu den Preußen zurückkehrt, ist sein Cousin.

Angebote hatte Homeier dabei von so gut wie allen höherklassigen Klubs aus der Umgebung. Sogar einen Ex-Nationalspieler hatte er deswegen am Telefon. „David Odonkor hat mich angerufen und wollte, dass ich nach Bad Pyrmont komme“, erzählt Homeier. Odonkor wird der neue Trainer der SpVgg – dabei hatte Homeier schon seinem Vorgänger Philipp Gasde abgesagt. „Bad Pyrmont wäre vom Weg her für mich nicht vorstellbar“, sagt Homeier.

Überhaupt habe er für sich erst die Entscheidung treffen müssen: „Will ich nur Fußball spielen, weil es mir Spaß macht, oder ambitioniert?“ Der Anruf von Jan Zimmermann half ihm bei der Entscheidung. Egestorfs Trainer war einer der letzten, der Homeier anrief und ihn zum Probetraining einlud. Homeier spielte vor „und der Trainer hat gesagt, er würde sich freuen, wenn ich komme. Aber auch, dass ich vor allem im U23-Team spielen soll“.

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