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Mit Stefan Schwanz, Robert Köster und Sascha Flemes nehmen weitere Leistungsträger ihren Hut

Nettelreder Elf bekommt ein neues Gesicht

Fußball (jab). Vor zwei Jahren stieg der TSV Nettelrede als Meister der Leistungsklasse auf. Im Vorjahr waren die Nettelreder Kreisliga-13., vor dem letzten Spieltag dieser Saison stehen sie auf Rang 9. Der Trend des TSV geht klar nach oben. Damit könnte es jetzt aber vorbei sein. Denn die Mannschaft bekommt ein ganz neues Gesicht – weitere Leistungsträger haben jetzt ihren Abschied zum Saisonende angekündigt.

Dorthin zieht es auch TSV-Torjäger Stefan Schwanz.

Besonders bitter: Stefan Schwanz, mit bislang 18 Treffern Toptorjäger der Nettelreder, wechselt zum Lokalrivalen VfB Eimbeckhausen. Auch Sascha Flemes, der erst in der Winterpause zum TSV gewechselt war, geht zum VfB. Kapitän Robert Köster verlässt Nettelrede ebenfalls und kehrt nach sieben Jahren zu seinem Heimatverein Friesen Bakede zurück.

„Ich hatte sieben Jahre lang eine Super-Zeit in Nettelrede“, sagt Köster. Dennoch zieht es den 28-Jährigen jetzt auch fußballerisch in seinen Wohnort zurück. „In Bakede ist einiges im Aufbau“, sagt er, „es gibt einige starke Jugendliche, die in den nächsten Jahren in den Herrenbereich wechseln.“ Auch Schwanz, der einst mit Köster aus Bakede kam, hatte überlegt, zu den Friesen zu wechseln. „Aber zwei Klassen runter wollte ich nicht“, sagt der 30-Jährige, der in Eimbeckhausen wohnt. Der VfB habe schon seit Jahren Interesse, „und ich glaube, dass es noch für die Kreisliga reicht“. Auch bei ihm habe der Wechsel nicht mit den Querelen um die Trennungen von den Trainern Oliver Unger und Karsten Lüdtke zu tun. „Mir war immer egal, wer Trainer ist. Ich will mal was Neues machen.“

Schon länger standen beim TSV Aaron Köhler (Eimbeckhausen), Pascal Lüdtke (Bakede), Matthias Gaßmann und Igor Reysler (beide Bison Calenberg) als Abgänge fest. Jaspar-Rouven Tilgner studiert in München und war schon während der gesamten Rückrunde nicht mehr dabei.

Robert Köster geht nach Bakede.
  • Robert Köster geht nach Bakede.
Sascha Flemes verlässt den TSV Nettelrede nach nur einem halben
  • Sascha Flemes verlässt den TSV Nettelrede nach nur einem halben Jahr schon wieder und kehrt zurück zum VfB Eimbeckhausen...

Ein ziemlicher Aderlass, der künftige Coach Dirk Hollmann, bis zum Ende der vergangenen Saison noch in Eimbeckhausen am Ball, geht aber davon aus, dass er nicht als Spielertrainer ran muss. „Geplant ist das nicht, ich werde meinen Pass aber mitbringen.“ Hollmann glaubt auch nicht, dass es künftig nur noch eine anstatt zwei Herrenmannschaften geben wird. Die Zweite hatte in der laufenden Saison in der 1. Kreisklasse schon mit Personalsorgen zu kämpfen. „Ich gehe von zwei Herrenmannschaften aus“, sagt Hollmann, der derzeit versucht, die Löcher im Kader zu stopfen: „Es sieht ganz gut aus“, sagt er. Gerüchten zufolge sollen die in Eimbeckhausen aussortierten Rouven Kirsch und Dennis Sürig ein Thema sein – bestätigen will Hollmann das aber nicht. Er sagt nur so viel: „Ich bin optimistisch, dass wir eine vernünftige Kreisliga-Mannschaft auf die Beine stellen werden.

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