weather-image
21°

Nettelrede kann sich nur selbst aufhalten

NETTELREDE. Sie haben den mit Abstand besten Angriff und die zweitbeste Abwehr der 1. Kreisklasse Hameln-Pyrmont. Und die Fußballer des TSV Nettelrede liegen zur Saisonhalbzeit mit vier Punkten Vorsprung an der Spitze. „Den Aufstieg können wir uns eigentlich nur selber verbauen“, sagt TSV-Trainer Stefan Schwanz.

Sieht skeptisch aus, ist aber optimistisch, dass es klappt mit dem Aufstieg: Nettelredes Trainer Stefan Schwanz. Foto: Niedergesäss
jan

Autor

Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Das Rückspiel gegen den Tabellendritten Hajen haben die Nettelreder schon vor der Winterpause bestritten – und mit 2:1 gewonnen. Das gab Aufwind, „ich hoffe aber, dass die Euphorie abklingt“, sagt Schwanz. Soll heißen: Niemand soll abheben, „damit wir auch die vermeintlich einfachen Spiele gewinnen“. Als Negativbeispiel aus der vorigen Saison nennt er die Partie gegen den TSV Großenwieden, den sein Team in der Hinrunde und im Pokal jeweils deklassierte (5:0 und 8:2) – um in der Rückrunde 0:1 zu verlieren. „Wir müssen in der Rückrunde konzentriert bei der Sache sein“, fordert Schwanz.

Erst in vier Wochen geht es für Nettelrede in der Liga mit dem Heimspiel gegen Rohden-Segelhorst weiter. Die Vorbereitung läuft aber bereits auf Hochtouren. „Wir haben in acht Tagen sechs Einheiten absolviert“, sagt Schwanz – die meisten davon auf dem Platz. „Der ist leicht angefroren und gewalzt, man kann wunderbar darauf trainieren.“ Die Beteiligung sei zwar nicht so hoch wie im Sommer, „aber zwölf, dreizehn Leute sind wir immer“.

Der erste geplante Test am vorigen Wochenende fiel allerdings aus, weil Gegner Berenbostel absagte. Damit steigt das erste Vorbereitungsspiel voraussichtlich am nächsten Sonntag, 26. Februar, gegen den TSV Gestorf – vorausgesetzt, das Punktspiel der Gestorfer in Seelze fällt aus.

Einziger Winterzugang in Nettelrede ist der Bezirksligaerfahrene Kay-Uwe Wehrhahn von Preußen Hameln. „Mehr Neue brauche ich nicht“, sagt Schwanz, der aber weiß: „Wenn wir aufsteigen, müssen wir was tun.“ Wenn es nicht klappen sollte mit dem Aufstieg aber voraussichtlich auch: „Ich gehe davon aus, dass einige ihr Bleiben davon abhängig machen, ob wir aufsteigen oder nicht.“ Das gelte besonders für Torjäger Jos Homeier, der schon 31 Saisontore auf dem Konto hat: „Er ist natürlich begehrt und hat auch schon bei höherklassigen Teams mittrainiert“, sagt Schwanz, der sich mit dem TSV-Vorstand bereits auf eine weitere Zusammenarbeit in der kommenden Saison geeinigt hat. „Ich gehe aber davon aus, dass Jos bleibt, wenn wir in der Kreisliga spielen.“

Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare