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Mit Top-Knipsern in die Spitzengruppe

SPRINGE/BAD MÜNDER. „Angriff gewinnt Spiele, Abwehr gewinnt Meisterschaften“, sagt eine alte Fußballerweisheit. Andersherum wird aber auch ein Schuh draus.

Einer der Top-Torjäger der bisherigen Saison: Völksens Sören Jordine (r.). Fotos: Niedergesäß
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Jedenfalls zeigt sich: Diejenigen Teams aus dem NDZ-Verbreitungsgebiet, die in ihren Staffeln zwischen Landesliga und 1. Kreisklasse oben mitspielen, haben die Toptorjäger in ihren Reihen. Und diejenigen, denen ein Knipser fehlt, stecken tief im Abstiegskampf.

Die Topstürmer der Hinrunde spielen in der 1. Kreisklasse: Flegessens Lukas Nowag hat in zwölf Partien bereits 21-mal getroffen, Völksens Sören Jordine in elf Spielen 15-mal. Damit führen die beiden Spieler die Torjägerlisten ihrer jeweiligen Staffel an, ihre Teams sind jeweils Dritter und liegen auf Aufstiegskurs.

Bemerkenswert bei Jordine: Der 23-Jährige erzielte in der gesamten vorigen Saison in der 2. Kreisklasse für den SC Alferde „nur“ 13 Tore. Jetzt sind es bereits zwei mehr. Für Jordine eine gar nicht so große Überraschung: „Mein Ziel für diese Saison waren so um die 30 Tore“, sagt er. Sein neues Team mache es ihm leicht, so Jordine, „ich würde mir wünschen, dass wir aufsteigen“. Notiz am Rande: Die Alferder haben nach dem Abgang von Jordine in dieser Saison noch kein Spiel gewonnen und sind abgeschlagenes Schlusslicht der 2. Kreisklasse.

Nowag kehrte in der Rückrunde der vorigen Saison gemeinsam mit Trainer Dirk Heyder nach Flegessen zurück – und schoss das damalige Schlusslicht mit 21 Treffern ins sichere Mittelfeld. In dieser Saison macht er genau so weiter. Vor allem dank seiner Tore steht die SGF fast ganz oben.

Nach einem treffsicheren Stürmer würden sich die beiden Topteams der Region die Finger lecken. Die besten Torschützen von Landesligist FC Eldagen, Jan Flügge sowie Dominik Trotz, und Bezirksligist FC Springe, Ferhat Arslan, haben jeweils erst dreimal getroffen – beide Teams stecken im Tabellenkeller.

Kreisligist TSV Gestorf steht im Mittelfeld, obwohl er mit Jochen Sterling (13 Tore) den Topknipser der Staffel in seinen Reihen hat – dass es nicht für weiter oben reicht, liegt wohl daran, dass der TSV die drittmeisten Gegentore kassiert hat.

Stürmermäßig gut aufgestellt ist in der Kreisliga Hameln-Pyrmont auch der TSV Nettelrede trotz des Abgangs von 50-Tore-Mann Jos Homeier: Aldin Dedeic steht mit neun Treffern ebenso in den Stürmer-Top-10 der Staffel wie Robert Stancioiu und Michael Wehmann (je 7) vom Nachbarn VfB Eimbeckhausen.

Die weiteren Torjäger der Region, 9 Treffer: Jan Pinkerneil (Völksen), Yannick Wagner (Flegessen), 8: Maik Vogt (Hamelspringe), 5: Max Umbach (Völksen), Christian Herr, Christian Kracht, 4: Daniele Buccheri (alle Flegessen), 3: Sven Mertens (Gestorf), Kevin Schuhmacher (Völksen), Louis Linde (Nettelrede), Markus Thiede (Hamelspringe), Dominik Fecho, Tim Tiley (beide Flegessen).

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