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Frauen des SC Völksen erwarten in der Oberliga GW Hildesheim / Nettelrede nach Holzhausen

Mit einem Sieg die rote Laterne abgeben

Völksen/Nettelrede. Im vierten Saisonspiel der Frauen-Oberliga will der SC Völksen am Sonntag (13 Uhr) endlich den ersten Sieg erringen, wenn die Mannschaft von Trainer Cenap Korkmaz den PSV Grün-Weiß Hildesheim erwartet.

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Autor:

Dieter Gömann

„Alles andere als der Gewinn von drei Punkten zählt nicht. Wir wollen gewinnen und wir werden gewinnen“, gibt sich der SC-Coach optimistisch. Im übrigen ist der Trainer mit dem Saisonverlauf bisher zufrieden. „Vor Jahresfrist hatten wir nach dem dritten Spieltag null Punkte und ein Torverhältnis von 4:19 Treffern. Jetzt stehen wir bei einem Zähler und 3:89 Toren. Dabei trafen wir auf sehr starke Staffelkonkurrenten. Wenn wir jetzt einen Dreier drauflegen, sind wir voll und ganz im Soll“, betont Korkmaz.

Verzichten muss der Coach gegen die Domstädterinnen auf Berith Wistal (Bänderriss), Daniela Korkmaz (schwere Prellung) und Anja Schlegel (Bandscheibenvorfall). Julia Dürre und Katharine Morcinek (beide Babypause). „Dennoch ist mein Team stark genug, die Hildesheimer Gäste zu schlagen“, schaut Korkmaz voraus.

Für den TSV Nettelrede geht es in der Bezirksliga 2 am Sonntag (12 Uhr) zum Landesliga-Absteiger Inter Holzhausen. Gegen diesen Gegner waren die Nettelreder Damen im Bezirkspokalspiel mit 5:1 siegreich, doch wegen zu vieler Spielerinnenwechsel ging der Sieg im Nachhinein an Holzhausen.

Jetzt will die Mannschaft im Punktspiel erneut siegreich bleiben und die Tabellenspitze ohne Punktverlust behaupten. Dazu stehen die Aussichten auch gar nicht so schlecht, denn bis auf Sabrina Muth, Denise Kruppki und Jenny Gawor kann Trainer Schwekendiek, der trotz allem keinen Hurra-Fußball erwartet, auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.

Frust kommt auf beim TSV Nettelrede II, denn für die vonseiten der Gastgeberinnen zugestimmte Verlegung von Sonnabend auf Sonntag hat SW Löwensen erneut das Spiel in der Kreisliga abgesagt, da das Team nicht genügend Spielerinnen hat.

„So langsam verliert man die Lust. Die Mädels trainieren Woche für Woche und bekommen keine Spielpraxis. Nach zwei hintereinander ausgefallenen Spielen sind wir an einem Punkt angekommen, wo sich die Mädels aber auch die Trainer hinterfragen, warum man sich im Training schindet“, betont TSV-Coach Dietmar Wente.

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