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VfB Eimbeckhausen verkauft sich in der ersten Bezirkspokalrunde teuer gegen Landesligist Tündern

Mit diesem 0:1 kann Michael Wehmann gut leben

Fußball. Kämpferisch hat Kreisligist VfB Eimbeckhausen überzeugt. Spielerisch hatte der Kreispokalsieger dem Landesligisten HSC BW Tündern in der ersten Bezirkspokalrunde aber nichts entgegenzusetzen – der Favorit setzte sich verdient mit 1:0 (1:0) durch. VfB-Coach Michael Wehmann war dennoch zufrieden: „Die Einstellung hat gestimmt, wir sind ordentlich zur Sache gegangen. Dass sich irgendwann die individuelle Klasse durchsetzt, ist keine Überraschung.“

Patrick Blum (l.) und Rico Stapel stoppen Eimbeckhausens Rouven Gruner. Foto: jab
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Es war kurz vor dem Pausenpfiff, als Tünderns Torjäger Robin Tegtmeyer sein Können aufblitzen ließ. Nach einem Zuspiel von Christoph Runne zog er mit der Pieke ab – und vom Innenpfosten sprang der Ball ins Tor. Bis dahin hatte sich Tündern in Tornähe als wenig zwingend gezeigt. „Schießt bloß nicht aufs Tor“, brüllte HSC-Trainer Siegfried Motzner verärgert. Ansonsten war seine Elf drückend überlegen, überbrückte das Mittelfeld mit schnellem Kurzpass-Spiel. Allerdings stand die Eimbeckhäuser Defensive um Libero André Maedchen und den starken Keeper Steffen Schuster sicher.

Aber auch die Gäste-Abwehr ließ nichts anbrennen. Die VfB-Spitzen Stefan Schwanz und Matthias Thiele bekamen keinen Stich, Tünderns Keeper Sebastian Kelle musste nicht einen Ball halten. Glück hatte der Landesligist allerdings, dass es in der 52. Minute keinen Elfmeter gab. Thiele drang in den Strafraum ein. Yves Hackl spielte zwar fair den Ball, Patrick Blum rannte den VfB-Stürmer aber von hinten um. „Dass man da nicht pfeift, ist mit unerklärlich“, so Wehmann. Schiedsrichter Felix Wittrock war anderer Meinung.

Auf der anderen Seite hatten die tief stehenden Platzherren Glück bei Aluminium-Treffern von Tim Piontek (50.) und Michael Bloß (79.). Zweimal verhinderte Schuster das 0:2 bei Chancen von Tegtmeyer (68.) und Daniel Köhler (72.).

VfB Eimbeckhausen: Schuster – Maedchen – Dahlbock, Flemes – Weddecke, Gruner, Trotz (76. M. Wehmann), Hartmann (65. Dolle), Prochnau (65. Stelzer) – Schwanz, Thiele.

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