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Glücklicher Punktgewinn für Eldagsen beim 2:2 im Aufsteigerduell gegen Krähenwinkel/Kaltenweide

Marx trifft in der Nachspielzeit

Eldagsen. Dass ein Fußballspiel 90 Minuten dauert, ist eine Binsenweisheit. Die allerdings nicht stimmt. Dank der Nachspielzeit, dauern die Spiele immer ein paar Minuten länger – und kaum eine Mannschaft weiß diese Extra-Zeit besser zu nutzen als Landesligist FC Eldagsen. Am vorigen Wochenende gelang dem FCE in der 94. Minute der Siegtreffer gegen Almstedt. Jetzt sicherte Christian Marx den Eldagsenern mit einem Tor in der 94. Minute einen Punkt gegen den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide. Sein Treffer zum 2:2 (1:1) war die letzte Aktion des Spiels – Schiedsrichter Marius Schlüwe pfiff nicht wieder an.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Die Gastgeber erwischten den besseren Start, machten Druck, waren aggressiv in den Zweikämpfen. Einen davon gewann André Gehrke 20 Meter vor dem Gäste-Tor in der Luft. Der Ball landete vor Yannik Gronaus Füßen, dessen Schuss sich über den zu weit vor der Linie postierten TSV-Keeper Jan Helms ins Toe senkte (13.).

Das war es dann aber auch mit der Eldagsener Überlegenheit. Die Platzherrn gaben das Spiel aus der Hand, fanden keine Ordnung mehr im Mittelfeld. Krähenwinkel fand nun besser in die Zweikämpfe und näherte sich dem FCE-Tor immer mehr an. Alexander Dosch gelang kurz vor der Pause per Kopf schließlich der verdiente Ausgleich, als die Gastgeber eine Ecke zu kurz abwehrten und der Ball noch einmal in den Strafraum geflankt wurde.

Der TSV blieb auch nach dem Seitenwechsel am Drücker. Gut, dass FCE-Keeper Marcel Bürst bei einer scharfen Hereingabe von Marc Ulrich (57.) und nach einem Solo von Phiipp Schmidt (61.) auf dem Posten war. „Ich weiß gar nicht, welche Baustelle ich zuerst beheben soll“, stöhnte FCE-Coach Michael Wehmann als er die erste Auswechslung vorbereitete. Die brachte auch zunächst keine Besserung: Die Gäste gingen durch Daniel Mücke in Führung (72.).

Als Wehmann aber Christian Marx für Yannik Gronau brachte und auf ein 3-4-3-System umstellte, wurde Eldagsen plötzlich wieder torgefährlich. Und wurde für seinen Kampfgeist in der vierten Minute der Nachspielzeit belohnt: Flanke Gehrke, Kopfballablage Till Engelhardt, Tor Marx – 2:2. Es war ein glücklicher Punkt für die Schwarz-Gelben, die sich selbstkritisch gaben: „Ich fand es fußballerisch von beiden Seiten limitiert. Dass das Landesliga-Fußball ist, hat man nicht gesehen“, sagte Marx.

FC Eldagsen: M. Bürst – Mende, F. Reygers, J. Reygers, Ibrahim (70. Nieber) – Gehrke – Flohr, Hüsam, Gronau (79. Marx), T. Engelhardt – Trotz.

Tore: 1:0 Gronau (13.), 1:1 Dosch (41.), 1:2 Mücke (72.), 2:2 Marx (90.+4).

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