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Bundestrainer Meier lässt seine U17-Nationalmannschaft zwei Stunden lang gegen Niedersachsens U20-Auswahl spielen

Marathon-Match als Vorbereitung auf Europameisterschaft

Rollhockey (jab). Anfang September steigt in England die U17-Europameisterschaft. Die deutsche Nationalmannschaft hat sich darauf eine Woche lang in Springe vorbereitet, heute Mittag reist das Team um Bundestrainer „Alfredo“ Meier wieder ab. Der nahm seine Schützlinge besonders am Wochenende hart ran. Das Testspiel gegen die niedersächsische U20-Auswahl dauerte viermal 30 Minuten – ein normales Rollhockeyspiel ist nach zweimal 25 Minuten beendet. Die Niedersachsen – überwiegend bestückt mit Bison-Akteuren – gewannen 16:10.

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„Alfredo hat sehr viel probiert“, sagt Bison-Vorsitzender Klaus Johansson, „das Ergebnis war für ihn sekundär.“ Nicht so für Bison-Torjäger Milan Brandt, den Kapitän der Niedersachsenauswahl, der neunmal traf. Reik Johansson (2), Burak Keles (2) und Kevin van den Kloster (3) besorgten den Rest. „Niedersachsen war klar stärker“, so Johansson, „Die haben sich mächtig ins Zeug gelegt.“ Für Deutschland waren unter anderem die Bisons Thorben Poschmann und Leif Johansson im Einsatz. Vor der EM stehen für die beiden und ihre Nationalmannschaftskollegen noch drei Wochenendlehrgänge in Wuppertal, Düsseldorf und Herringen auf dem Programm. Danach erst wird der Bundestrainer den endgültigen Kader festlegen.

„Das wird eine schwere Entscheidung“, so die Einschätzung von Johansson, der das Nationalteam während des Lehrgangs beobachtet hat. „Keiner ragt heraus, aber es fällt auch keiner ab. Das könnte bei der EM ein Vorteil sein.

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