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Hightech: Im vorigen Jahr setzte die LLG Springe erstmals die Zeitmessung per Chip ein – in diesem Jahr wurde die Technik noch verfeinert. Knapp 30 Meter vor dem Ziel wurde eine Anlage zur Zwischenzeitmessung installiert, die den Moderatoren beim Durchlauf die Arbeit erleichtern sollten. „Sonst haben wir per Fernglas geguckt, wer kommt“, sagte Sabine Felsmann von der LLG. Herr über die Technik war Uwe Ziß, der in seinem Anhänger im Ziel gleich vier Laptops bediente. „Einen zur Erfassung, einen für die Ergebnislisten, einen für den Urkundendruck und einen mit Kamera zur Kontrolle des Zieldurchlaufs“, erklärte der Hildesheimer, der früher selbst aktiver Marathonläufer war, bis ihn Rückenprobleme ausbremsten. „Jetzt bin ich auf der anderen Seite der Macht“, sagte er grinsend.

Auf der anderen Seite der Macht: Uwe Ziß.

Pflanzenschutz: Ein Anwohner machte sich sorgen um frisch gepflanzte Tulpen auf der Rasenzunge zwischen den Straßen „An der Haller“ und „Im Reite“. Damit kein Läufer über das Beet abkürzen und die zarten Pflänzchen zertrampeln konnte, spannte LLG-Vorsitzender Frank Schrader kurzerhand Absperrband darüber – mit Hilfe eines Feuerwehrhelms.

Früh übt sich: Die größte Mannschaft beim 2-Kilometer-Schnupperlauf stellte der LAV Springe mit 27 Kindern. Die jüngsten Läufer kamen aber von der DRK-Kindertagesstätte „Martin Schmidt“ in Bad Münder. Insgesamt 20 von ihnen, zwischen drei und sieben Jahre alt, gingen an den Start.

Sonderpreise: Der 10-Kilometer-Lauf wurde erstmals gesponstert von der Springer Firma „meta Fackler“, die unter anderem für das schnellste Paar ein Wellness-Wochenende in Bad Pyrmont auslobte. Den Preis sicherten sich Sabine und Thomas Kersten vom TSV Kirchdorf, die in addiert 1:30:44 Stunden Sabine Hamann und ihren Sohn Peter vom Ski-Club Springe um 16 Sekunden distanzierten.

Eine der Jüngsten beim Schnupperlauf: Jella Jackisch aus Bad Münder.
  • Eine der Jüngsten beim Schnupperlauf: Jella Jackisch aus Bad Münder.
Schnell im Doppelpack: Sabine und Thomas Kersten.
  • Schnell im Doppelpack: Sabine und Thomas Kersten.
Mehr als 1700 Marathons: Horst Preisler.
  • Mehr als 1700 Marathons: Horst Preisler.
Alle Hände voll zu tun: LLG-Vorsitzender Frank Schrader als Einweiser im Start-/Zielbereich.
  • Alle Hände voll zu tun: LLG-Vorsitzender Frank Schrader als Einweiser im Start-/Zielbereich.
Eine der Jüngsten beim Schnupperlauf: Jella Jackisch aus Bad Münder.
Schnell im Doppelpack: Sabine und Thomas Kersten.
Mehr als 1700 Marathons: Horst Preisler.
Alle Hände voll zu tun: LLG-Vorsitzender Frank Schrader als Einweiser im Start-/Zielbereich.

Helfende Hände: Mehr als 70 Helfer von der LLG, der Freiwilligen Feuerwehr, dem DRK und dem Radsportteam Springe waren bei der Mammutveranstaltung im Einsatz. Die Sanitäter mussten nur einmal aktiv werden – beim Schnupperlauf war ein Kind gestürzt und brauchte ein Pflaster.

Sauber: Der Ortsrat Springe hatte am Sonnabend von 10 bis 12 Uhr zur Aktion Saubere Stadt Springe“ aufgerufen. Das Aufräumen an der Marathonstrecke hätten sich die Freiwilligen sparen können. Knapp 3000 Plastikbecher wurden an den beiden Verpflegungsstellen des Marathons ausgegeben – die wenigsten landeten in den bereitgestellten Müllbeuteln. Kein Problem – am Abend hatten die Helfer von der LLG alles wieder aufgeräumt.

Weltrekordler: Der Hamburger Horst Preisler lief in Springe seinen 1723. Marathon – kein Mensch lief häufiger die 42-Kilometer-Strecke als der 75-Jährige, der nach 5:17:59 Stunden ankam – zwölf Minuten vor Zielschluss. Mehr über Horst Preisler lesen Sie in unserer morgigen Ausgabe.

Mehr Fotos vom 35. Springe-Deister-Marathon finden sie im Internet auf www.ndz.de.

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