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Kurz bevor es taut ermittelt der Skiclub noch seine Vereinsmeister in der Loipe

Langläufer gehen in diesem Jahr gerade noch rechtzeitig in die Spur

Wintersport (jab). Im vergangenen Winter hatte das Tauwetter noch eingesetzt, bevor die Mitglieder des Skiclubs Springe ihre nordischen Vereinsmeisterschaften austragen können. In diesem Jahr waren sie gerade noch rechtzeitig dran. Erstmals nach einigen Jahren Pause gingen am Sonnabend zwei Läuferinnen und zehn Läufer in die Loipen bei Köllnischfeld, um die Gewinner des Wisentpokals zu ermitteln.

Bestens präpariert: Martin Bäumler war der Schnellste bei den Ve

Angesichts der überschaubaren Teilnehmerzahl hatte Langlaufwart Frank Lehmann auf die elektronische Zeitmessung verzichtet. Thomas Hamann und Gerd Stein hatten auch so keine Probleme, die Zeiten der Teilnehmer zu stoppen. Und während sie darauf warteten, dass die Athleten nach vier, sechs oder zwölf Kilometern ins Ziel zurückkehrten, hatten sie noch Zeit, den Hobbyläufern, die die Piste ebenfalls benutzten, einzuschärfen, dass sie die Rennläufer überholen lassen müssen.

Eine knappe halbe Stunde dauerte es, ehe der erste Läufer wieder ins Ziel kam: Martin Bäumler. Der hatte sich und seine Ski akribisch auf das Rennen vorbereitet – eine ganze Kiste mit verschiedenen Sorten Skiwachs hatte er im Kofferraum mitgebracht – offenbar griff er zum richtigen Wachs. In 54:32 Minuten war er nach zwölf Kilometern der Schnellste, gefolgt von Werner Tegtmeier (57:44) und Hans Brendler (58:44).

Nicht alle ließen es so professionell angehen wie Bäumler. Ines Heinze lief nur zum Spaß mit. Die Gast-Starterin vom SC Bad Münder war nach sechs Kilometern in 32:55 Minuten fast drei Minuten langsamer als Vereinsmeisterin Simone Hamann (30:06). Zu Fuß sind die beiden Ausdauerspezialistinnen etwa gleich schnell. Der Unterschied beim Skilanglauf: „Mir fehlt die Kraft in den Armen“, so Heinze.

Klaus Jörgen war der beste Gastläufer.
  • Klaus Jörgen war der beste Gastläufer.

Die Sechs-Kilometer-Wertung der Herren entschied Frank Lehmann (30:03) vor Uwe Wittek (30,54) für sich. Schnellster Gastläufer über die zwölf Kilometer war Klaus Jörgen in 59:48 Minuten.

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