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TuSpo Bad Münder: Mannschaft und Trainer wollen sich zusammenraufen / VfB II: Defensive gefordert

Kritik, aber keine Diskussion um Thomas Vogt

Fußball (nie). Mit Bad Münder und der Eimbeckhäuser Reserve treten am Wochenende nur zwei heimische Vertreter in der Leistungsklasse Hameln-Pyrmont an. Beide Mannschaften stehen im Tabellenkeller und streben als Minimalziel ein Remis an.

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TuSpo Bad Münder (12. Platz/5 Punkte) – Inter Holzhausen (5./19). Die sportliche Situation ist bei der TuSpo derzeit alles andere als rosig. Die Spieler sind verunsichert und zuletzt gab es auch zwischen der Mannschaft und Trainer Thomas Vogt Uneinigkeit. Das junge und größtenteils unerfahrene Team ergriff die Initiative und diskutierte mit Spartenleiter Peter Böhm über die momentane Lage. „Das Gespräch hat verdeutlicht, dass es Kritikpunkte in Richtung Trainer gibt. Im Interesse aller werden diese aber aus der Welt geschafft. Eine Diskussion um den Trainer gibt es nicht“, betont TuSpo-Pressesprecher Wolfgang Heller. „Wir werden uns zusammenraufen und die Antwort auf dem Platz zeigen“, sagt er

Dass die Antwort bereits am Sonntag (14 Uhr) gegen Holzhausen folgt, ist für Heller eher unwahrscheinlich. „Es geht eher um Schadensbegrenzung. Inter ist eine schwere Nummer. Ein Punkt wäre schon eine Sensation“, sagt er tiefstapelnd. Maik Friedrich ist nach seiner Rotsperre wieder dabei. Der Einsatz von Benjamin Bomrowitz ist noch fraglich.

SpVgg Bad Pyrmont II (9./11) – VfB Eimbeckhausen II (11./8). Mit dem überraschenden 3:1-Erfolg zuletzt gegen Hessisch Oldendorf verließ die VfB-Reserve vorerst die Abstiegsränge. In der Partie zeigte einmal mehr Björn Beyer seinen Torinstinkt und war mit seinen zwei Treffern maßgeblich für den Sieg verantwortlich. Gegen Bad Pyrmont (Sonntag, 15 Uhr) setzt VfB-Spielertrainer Bastian Fries erneut auf seinen Stürmer und will zumindest einen Punkt entführen. Mit zehn Treffern in elf Spielen hat Eimbeckhausen nach Schlusslicht Nienstedt (neun Tore) die zweitschlechteste Offensive. Pyrmont war in zehn Begegnungen bereits 24-mal erfolgreich. Fries fordert daher von seiner Abwehr höchste Konzentration.

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