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HF Springe gegen Bad Doberaner SV

„Konzentration gilt jeweils dem nächsten Gegner“

Handball. „Es war einzig ein Spiel, in dem zwei Punkte zu vergeben waren. Letztlich war es für uns eine Niederlage - nicht mehr und nicht weniger.“ So bringt Spielertrainer Sven Lakenmacher die 60 Minuten bei der HSG Tarp-Wanderup auf den Punkt und schaut mit seinem Team zuversichtlich in die Zukunft.

Autor:

Dieter Gömann

„Die Konzentration gilt jeweils dem nächsten Gegner, und da ist es zweitrangig, dass wir am Sonnabend (18 Uhr) mit dem Doberaner SV den Tabellenvorletzten erwarten.“

Lakenmacher verhehlt nicht, dass seine Mannschaft nach der Niederlage im Spitzenspiel einen gewissen Druck verspürt. „Aber meine Jungs sind gestandene Spieler und können mit dieser Situation umgehen. Es sind noch sechs Spiele, und wir haben es als Spitzenreiter mit zwei Punkten Vorsprung auf Tarp-Wanderup selbst in der Hand, für uns die Entscheidung zu erzielen“, so der Trainer.

Er hat sein Team in der Woche auf das heutige Heimspiel eingeschworen und versprüht einen Siegeswillen. „Und nur Siege zählen – noch sechs an der Zahl.“ Mit dem Rückblick auf die Begegnung in Tarp stellt der HF-Trainer fest: „Wenn man aus etwas lernen will – dann aus Niederlagen. Und Tarp haben wir verarbeitet und abgehakt.“

Was die personelle Situation anbelangt, kann der Spielertrainer mit einer Ausnahme aus dem Vollen schöpfen. Einzig Jannis Fauteck wird fehlen, da er nahezu zeitgleich für den Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf im Kellerduell gegen die TSG Friesenheim benötigt wird.

„Mit der für uns vereinbarten Zweitspielberechtigung und dem vorrangigen Einsatz in seinem Stammverein mussten wir bisher leben und haben dies auch getan“, so der HF-Coach. Der aufgrund seines Polizeidienstes in Nordrhein-Westfalen oftmals dienstlich unabkömmliche Frank Habbe ist heute Abend mit von der Partie.

Der seit Wochen in glänzender Spiellaune und Torflut auftretende Mannschaftsführer Deutsch sagte, dass er zu Wochenbeginn sehr enttäuscht war, „denn wir wollten nicht ein zweites Mal gegen Tarp verlieren. Über die Gründe kann er sich keine detaillierten Gedanken machen, „denn dazu haben wir keine Zeit.“ Er stellt heraus, dass es für die Mannschaft jetzt vielleicht besser ist, mit Druck leben zu müssen. „Wenn unsere Leistung stimmt, dann gewinnen wir auch gegen Bad Doberan, das alles geben wird, um sich zu halten.“ Seine jüngsten guten Auftritte stellt Deutsch in Zusammenhang mit der gesamten Mannschaft in einer Zeit, wo Klaus Karp- stein nicht zur Verfügung stand und alle Spieler seinen Part mit übernehmen mussten. „Es ist alles eine Betrachtungsweise, übt sich Deutsch in Bescheidenheit.

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